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Lehrgang im Shaolin Kempo

Schiefbahn. Dass ein Blick über den Tellerrand nicht schaden kann, davon sind die Taekwondo-Ressortleiter des Judo Club Schiefbahn, Svenja und Dietmar Buschmann, überzeugt. Von Lutz Schütz

Deshalb organisierten sie bereits einige Lehrgänge, bei denen Sportarten ausprobiert werden sollen, die im Verein nicht angeboten werden.

Nun war es wieder so weit: Vom VfL 08 Repelen kamen Vertreter des Shaolin Kempo, einer Art des Kung Fu. Dieser Stil zeichnet sich vor allem durch seinen Leichtkontakt-Wettkampf aus, der sich deutlich vom Vollkontakt unterscheidet, der im Taekwondo zur olympischen Disziplin geworden ist und auch in diesem Jahr wieder seinen Platz in Rio de Janeiro haben wird. Für die über 20 Teilnehmer gab es ein anstrengendes Pratzentraining, das auch den erfahreneren Wettkämpfern einiges abverlangte.

Parallel dazu führten die Recklinghausener Andreas und Candida Tunkel, die den Taekwondo-Sportlern besonders als Prüferin bei den Gürtelprüfungen bekannt sind, einen Selbstverteidigungslehrgang im F.I.S.T. System, das besonders auf realitätsnahe Verteidigung wert legt.

Für die Schwarzgurte stand dabei die Verteidigung gegen Angriffe mit einem Messer auf dem Plan – eine Situation, die auch für langjährige Taekwondo-Sportler alles andere als Routine ist. Die jüngeren Sportler befassten sich stattdessen mit der waffenlosen Selbstverteidigung.

(StadtSpiegel)