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„Die Welt passt in ein Zelt“

„Die Welt passt in ein Zelt“
Die Pfadfinder-Amateurfunkgruppe „Powerkohte“ vom Stamm St. Hubertus Schiefbahn war wieder beim JOTA dabei. FOTO: Pfadfinder
Schiefbahn. Vier Kinder und fünf Leiter der Pfadfinder-Amateurfunkgruppe „Powerkohte“ vom Stamm St.Hubertus Schiefbahn nahmen jetzt wieder am JOTA (Jamboree on the air) teil. Von Kellys Grammatikou

Tatkräftige Unterstützung beim Zeltauf- und Abbau, sowie bei der Verpflegung bekamen die Kinder von der Väterrunde.

An diesem zweitägigen Event nehmen alljährlich einige hunderttausend Pfadfinder aus aller Welt auf den zugewiesenen Amateurfunkbändern teil. Lizensierte Funkamateure wie der Pfadfinderleiter Jürgen Marx (Rufzeichen DO6BY) und Pascal Vennedey (DO8OLP) dürfen an diesem Tag auch nichtlizensierte Teilnehmer ans Mikrofon lassen. „Das ist das schöne daran, das für solche Aktionen die sonst strengen Gesetzesregelungen für den Amateurfunk etwas gelockert werden und den Kindern das weltweite Zusammengehörigkeitsgefühl nahegebracht werden kann“, sagte Marx.

Der Begriff Jamboree wird international für „Pfadfindergroßlager“ benutzt. Das JOTA ermöglicht also so ein Zusammentreffen vieler Stämme auf der ganzen Welt, die sich aufgrund von Zeit, Entfernung und Kosten sonst nie sehen würden.

Dabei nutzten die Schiefbahner Funkgeräte für Kurzwelle und digitale Systeme wie Echolink und C4FM.

Während den Funkgesprächen gab es jede Menge Spaß. Es wurden Funkverbindungen nach Amerika, England, den Philippinen, Polen, Holland, Belgien, Schweiz und Frankreich aufgebaut. Marx: „In diesen 48 Stunden wird die Welt so klein, dass sie in ein Zelt passt“. Müde aber glücklich bauten die Pfadfinder am Sonntagmorgen wieder ihre Zelte und Funkstationen ab. Beim Abschied drehte sich Tobias noch mal um und rief zurück: „Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei – das war echt toll!“

(Report Anzeigenblatt)