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TVA geht Großprojekt an

TVA geht Großprojekt an
Der Vorstand ehrte die langjährigen Mitglieder (von links): Hannah Windhausen, Klaus Schwelm (stellvertretender Vorsitzender), Hans-Dieter Suren, Thomas Jöst (stellvertretender Vorsitzender), Beate Moschek, Freddy Krüger (1. Vorsitzender), Jennifer Koszlowski und Margret Gützner. FOTO: TVA
Anrath. Bei der Jahreshauptversammlung des Turnvereins Anrath (TVA) haben die Mitglieder beschlossen, den Bau einer Sporthalle auszuloten. Von Alexander Ruth

Mehr Mitglieder, ein solider Haushalt und ein neues Großprojekt, das ist die Bilanz der Jahreshauptversammlung des TVA, die jetzt stattfand.

Viele Projekte, vom Jugendschutz über die Gesundheit im Sportverein sowie das Finden und Erproben neuer Sportangebote, hat der TVA in den letzten Monaten bereits auf den Weg gebracht. Neu auf der Agenda des Vereins ist das Ausloten, ob und in welcher Form eine vereinseigene Sportstätte gebaut werden kann. Je nach Größe und Funktion kämen unterschiedliche Kosten auf den Verein zu. Die Mitglieder haben den Vorstand nun damit beauftragt, die verschiedenen Möglichkeiten durchzurechnen. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im ersten Halbjahr 2019 soll dann darüber abgestimmt werden, ob und wenn ja, welche Sportstätte gebaut wird

Hintergrund der Überlegungen ist, dass in Anrath die Schulen einen steigenden Bedarf haben, selbst die vorhandenen Hallen zu nutzen. Das umfasst nicht nur den Vormittagsbereich, sondern zusätzlich die Nachmittagsstunden, da immer mehr Schülerinnen und Schüler auch nachmittags betreut werden. TVA-Vorsitzender Freddy Krüger: „Wir haben null Entwicklungsspielraum und müssen absehbar unsere Angebote reduzieren, wenn wir keine neue eigene Sportstätte haben.“ Das führe zum Verlust an Attraktivität und gefährde die Zukunftsfähigkeit des Vereins. „Außerdem sehen wir zukünftig einen wachsenden Bedarf, Angebote auch vormittags und mittags anzubieten,“ so Krüger. Zielgruppen für diese Angebote wären zum einen ältere Vereinsmitglieder, aber auch junge Familien mit Kleinkindern.

Neben dem Haushalt und den Berichten aus den Abteilungen stand auch die Ehrung von langjährigen Vereinsmitglieder auf dem Programm: Sieben Mitglieder sind seit 25 Jahren im Verein. Auch in Bezug auf die Neumitglieder hatte Freddy Krüger gute Nachrichten dabei: „Im letzten Jahr ist unsere Mitgliederzahl wieder weiter angestiegen. In den letzten zwei Jahren sind über 100 Menschen mehr in den Verein eingetreten als ausgetreten. Aktuell haben wir 1285 Mitglieder.“

Bei den Vorstandswahlen wurde Thomas Jöst als stellvertretender Vorsitzende und Justiziar wiedergewählt. Auch Stefanie Klingen wurde als Geschäftsführerin in ihrem Amt bestätigt. Hajo van der Beek bleibt stellvertretender Schatzmeister. Frank Klingen übernimmt das Amt der Technischen Leitung und Julia Dillmann die Leitung der Öffentlichkeitsarbeit. Mirko Leven bleibt Beisitzer.

(StadtSpiegel)