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OGS: CDU ist für Gesprächskreis

OGS: CDU ist für Gesprächskreis
Sonja Fucken-Kurzawa, Sprecherin der CDU-Fraktion im Schulausschuss, wünscht sich einen Gesprächskreis. FOTO: CDU
Stadt Willich. Die Eltern von Kindern in Offenen Ganztagsschulen (OGS) sollen schneller und einfacher an Informationen über sie betreffende Entwicklungen der Willicher Grundschulen kommen und gemeinsam mit der Stadtverwaltung über Entscheidungen diskutieren. Von Kellys Grammatikou

Die CDU-Fraktion schlägt deshalb vor, einen Gesprächskreis einzurichten, in dem sich Vertreter der Stadtverwaltung und der im Rat vertretenen Fraktionen mit den gewählten Elternvertretern der OGS der Schulen treffen. „Für die Eltern von Kindergartenkindern haben wir bereits eine Interessenvertretung mit dem Jugendamtselternbeirat. Der Gesprächskreis soll auch den Eltern der Grundschüler die Möglichkeit zur Partizipation bieten“, sagt Sonja Fucken-Kurzawa, Sprecherin der CDU-Fraktion im Schulausschuss.

Die regelmäßigen Zusammentreffen werden von den Mitgliedern des Gesprächskreises festgelegt, bei wichtigen Angelegenheiten sollen auch ku

rzfristige Treffen möglich sein. „Es gibt viele engagierte Eltern in der Stadt Willich. Auf ihre Interessen muss die Stadt eingehen und ihr Engagement kann allen Schulen nutzen. Sie können aus dem OGS-Alltag ihrer Kinder berichten, Probleme ansprechen und Lösungen direkt mit allen Beteiligten besprechen“, erläutert Bernhard Grotke, Mitglied im Schulausschuss. Die Themen, die der Gesprächskreis bearbeitet, werden dann über die Elternvertreter in die jeweiligen Offenen Ganztagsschulen weitergegeben.

Der Gesprächskreis soll sich auch über die anstehenden Herausforderungen der Offenen Ganztagsschulen austauschen „Wie alle Schulen stehen auch die Willicher Grundschulen vor großen Herausforderungen in der nächsten Zeit: Bei der Inklusion von Kindern mit Behinderungen entstehen große Herausforderungen durch das schnelle Vorgehen der rot-grünen Landesregierung. Und für die Integration von Flüchtlingskindern müssen Sprachförderangebote in den Schulen eingerichtet werden. Wir möchten, dass alle Schüler, Lehrer und Betreuer auf Deutsch miteinander sprechen können. Integration darf nicht zu Lasten der Unterrichtsqualität gehen“, sagt Sonja Fucken-Kurzawa.

„Ebenso kann im engen Dialog mit den Eltern auch das Betreuungsangebot weiterentwickelt werden, um das hohe Niveau der Ganztagsangebote im Grundschulbereich in Willich noch besser auf die Wünsche und Bedürfnisse der Eltern anzupassen.“ weist Bernhard Grotke auf einen weiteren Aspekt des vorgesehenen Gesprächskreises hin.

„Und nicht zuletzt verbessert der Gesprächskreis auch den Kontakt der jeweiligen Elternvertreter untereinander. Von einem solchen Netzwerk profitieren dann alle Offenen Ganztagsgrundschulen in der Stadt“, so Sonja Fucken-Kurzawa abschließend.

(StadtSpiegel)
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