| 19.10 Uhr

Hochstraße als Drehort

Schiefbahn. Der Aktionstag „Heimat shoppen“ findet am 9. und 10. September erneut statt – nicht nur in Willich, sondern in vielen NRW-Regionen. Am Samstag hat die IHK Mittlerer Niederrhein in Schiefbahn einen kurzen Imagefilm gedreht, mit dem im Internet (Social Media) für die Aktion geworben werden soll. Von Lutz Schütz

Für die Dreharbeiten der beauftragten Produktionsfirma wurde sogar die Hochstraße am Samstag von 8 bis 12 Uhr gesperrt. „Die Stadt hat hier super- schnell reagiert“, sagt Rainer Höppner, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Schiefbahn und einer der Initiatoren der Aktion Heimat shoppen. Er hat auch am Storyboard des Kurzfilms mitgewirkt.

Gezeigt wird wie ein zunächst ziemlich unscheinbarer Mann zufällig in einer kleinen Gasse eine Heimat-Shoppen-Tüte findet und wie diese ihn von Geschäft zu Geschäft in Schiefbahn zieht. Der Protagonist erhält im Elite-Salon eine moderne Frisur, bei Augenoptik Herbrich eine aktuelle Brille, wird bei Kuno-Herrenausstatter neu eingekleidet, bekommt bei Schuh Nati modische Schuhe, macht eine Pause im Eiscafé Marta, trinkt mit Freunden ein Glas Wein in der Vinothek Hesker, kauft im Glückspilz ein Geschenk für seinen Nachwuchs und geht mit völlig neuem Selbstbewusstsein zum DERPART-Reisebüro, wo er zum guten Schluss sogar einen neuen Job findet. Und nachdem alle seine Wünsche erfüllt sind, gibt er die Heimat-Shoppen-Tüte im Schatten der Hubertuskirche an eine Frau weiter. Und alles beginnt wieder von vorne...

So soll gezeigt werden, dass der Einzelhandel wie keine andere Branche eine Stadt prägt und maßgeblich Lebensqualität und Lebendigkeit beeinflusst. Als „Herz der Stadt“ sorgt er für die Versorgung der Bevölkerung, ist einer der größten Arbeitgeber und sichert eine Vielzahl an Ausbildungsplätzen. Der Einzelhandel übernimmt mit großem Engagement soziale Verantwortung und trägt dadurch zu einem attraktiven Standort bei – eine Leistung, die oft übersehen wird.

Rainer Höppner dankt allen Schiefbahnern, dass sie die Unannehmlichkeiten wie die Sperrung der Hochstraße so klaglos hingenommen haben.

(StadtSpiegel)
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