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Glasfaser statt Kupferkabel

Nachdem die Deutsche Glasfaser bereits das Gewerbegebiet Münchheide sowie die Außenbereiche Hardt und Streithöfe mit schneller Datenübertragung mittels Glasfaser versorgt hat, will das Unternehmen nun auch den Schiefbahner Süden, die Bereiche Wekeln West, Niederheide sowie Kückeshäuser, An Bützenhof und Dickerheide mit unbegrenzter Internetgeschwindigkeit in die digitale Zukunft führen. Im nächsten Schritt soll ab September Neersen folgen. Von Kellys Grammatikou

Stadt Willich. Diesen Ausbau des absolut kupferfreien Glasfasernetzes will sich die Borkener Unternehmensgruppe rund 8,3 Millionen Euro kosten lassen. Allerdings nur dann, wenn sich 40 Prozent der privaten Haushalte in den fraglichen Bereichen dazu verpflichten, Kunde der Deutschen Glasfaser zu werden. „Das ist eine Investition in die Zukunft“, betont Bürgermeister Josef Heyes. Zudem würde ein Glasfaseranschluss den Wert jeder Immobilie deutlich erhöhen.

Die Bandbreiten für Privatkunden reichen von aktuell 200 Mbit/s bis 1.000 Mbit/s. Im ersten Jahr sind hierfür 24,99 Euro pro Monat fällig. Anschließend kostet es ab 44,99 Euro. Für Geschäftskunden gibt die symmetrischen Bandbreiten sogar bis hin zu 10 Gigabit pro Sekunde – und das ist erst der Anfang, denn die technische Kapazität der puren Glasfaser reicht bis ins Terabit-Spektrum. Davon sollen auch alle Willicher Schulen profitieren. Entsprechende Verträge sind bereits in Vorbereitung. Allerdings hängt die digitale Zukunft der Schulen davon ab, dass 40 Prozent der Haushalte schnelles Internet bestellen.

Die Nachfragebündelung im Privatkundenbereich wird insgesamt zwölf Wochen dauern und mit verschiedenen Informations- und Werbemaßnahmen begleitet.

(Report Anzeigenblatt)
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