| 19.12 Uhr

Aktion „Heimat shoppen“

Aktion „Heimat shoppen“
Freuen sich auf viele Heimat Shopper am 5. und 6. September, die Vorsitzenden der Händlerorganisationen in der Stadt Willich (von links): Peter Küppers ( Anrath), Thomas Gartz ( Neersen), Rainer Höppner (Schiefbahn) und Christoph Smits (Alt-Willich). FOTO: Schütz
Stadt Willich. Lebendige Stadtzentren sind das Aushängeschild einer Stadt. Geprägt werden sie vorrangig vom Einzelhandel vor Ort. Doch immer mehr Zentren, gerade der kleineren Städte auf dem Lande, drohen zu veröden, weil die Geschäfte immer mehr Kunden ans Internet oder an große Outlet-Zentren auf der grünen Wiese verlieren. Von Lutz Schütz

Deshalb rufen die Industrie- und Handelskammer gemeinsam mit den Einzelhandels- und Dienstleistungsverbänden sowie den Werbegemeinschaften am kommenden Freitag und Samstag, 5. und 6. September“ zu den Aktionstagen „Heimat shoppen“ auf. Schirmherr ist NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin. Mit Flyern, Postern und Papiereinkaufstüten – die Kampagne wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein entwickelt – weisen auch die Händler in der Stadt Willich auf diese Aktionstage hin.

Beim gemütlichen Einkauf im Ortskern werde „die Begegnung zum Mehrwert“, so Bürgermeister Josef Heyes zur Bedeutung des Willicher Einzelhandels für die Stadt. „Unsere Innenstädte müssen leben“, so der Bürgermeister, „und da gehört ein funktionierender, lebendiger und guter Einzelhandel einfach dazu.“

Der inhabergeführten Einzelhandelsgeschäfte hätten eine wichtige Funktion für das gesellschaftliche Zusammenleben vor Ort, unterstreicht auch Heinz Schmidt, Präsident der IHK Mittlerer Niederrhein. „Unter dem Motto, Heimat shoppen‘ möchten wir die Bürger dafür sensibilisieren. Sie tragen nämlich mit ihrem Einkauf vor Ort zu ihrer eigenen Lebensqualität bei.“

Jeder Euro, der im Heimatort ausgegeben werde, komme der Gemeinde und damit auch den Bürgern zugute. „Einzelhändler und Gastronomen zahlen Gewerbesteuer, die überwiegend in der Gemeinde bleibt“, so der IHK-Präsident. Nicht zu unterschätzen seien die Geschäfte und Gastronomen auch in ihrer Funktion als Arbeitgeber und Ausbilder. „Mit dem Einkauf vor Ort tragen die Bürger dazu bei, dass Angestellte und vor allem auch Auszubildende weiterhin die Chance erhalten, in der Heimat ihren Lebensunterhalt zu verdienen.“

Auch viele Freizeitangebote gäbe es ohne den lokalen Einzelhandel nicht, betont der IHK-Präsident: „Die Unternehmer unterstützen Schulen, Vereine, Brauchtumspflege, Feste und Events, die den Bürgern schöne Stunden bescheren.“

(StadtSpiegel)