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20. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“

20. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“
Jury-Sitzung bei der Unternehmerschaft Niederrhein mit Dr. Ralf Wimmer (links) und Peter Popovic. FOTO: Unternehmerschaft
Die Unternehmerschaft Niederrhein feiert in diesem Jahr ein besonderes Von Lutz Schütz

Jubiläum: seit 20 Jahren richtet der Arbeitgeberverband den Regionalwettbewerb von Deutschlands bekanntestem Nachwuchsforscherwettbewerb Jugend forscht am Niederrhein aus. Und das in dem Jahr, in dem Jugend forscht deutschlandweit zum 50. Mal ausgetragen wird.

Niederrhein.

Unter dem Motto „Es geht wieder los!“ startet die aktuelle Wettbewerbsrunde von Jugend forscht. Wie in jedem Jahr, waren die Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende im ersten Studienjahr aus der Region aufgefordert, ihre Wettbewerbsarbeiten bis Ende November 2014 einzureichen. 405 Jugendliche haben das getan und insgesamt 207 Arbeiten in sieben Fachgebieten eingereicht.

Eine unabhängige Jury – bestehend aus Experten der jeweiligen Fachgebiete – muss nun zunächst anhand der Beschreibung die Forschungsprojekte bewerten. Zu einer ersten gemeinsamen Sitzung fand die rund 40-köpfige Jury am Donnerstag, 29. Januar, im Haus der Unternehmerschaft Niederrhein zusammen. Wettbewerbsleiter Peter Popovic begrüßte zusammen mit dem

Patenbeauftragten der Unternehmerschaft Niederrhein, Dr. Ralf Wimmer, die Juroren.

„Die Entscheidung wird wieder nicht leicht“, so Peter Popovic, der die Wettbewerbsarbeiten alle gesichtet hat. „Die Jungforscher zeigen auch in diesem Jahr wieder eine große Bandbreite an spannenden und innovativen Projekten in den sieben Jugend forscht Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik“, so der Wettbewerbsleiter.

Durch die Aufteilung in die Sparten „Schüler experimentieren“ für alle bis 14 Jahre und „Jugend forscht“ für Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren hat jeder eine faire Chance, in seiner Altersgruppe erfolgreich zu sein.

„Biologie und Chemie sind in unserem Wettbewerbs immer am stärksten vertreten – sowohl bei den jüngeren als auch bei den älteren Forschern“ resümiert Dr. Wimmer beim Blick auf die Teilnehmerlisten, die er den Jury-Mitgliedern überreicht. „Es gibt viele, die zum ersten Mal dabei sind, aber auch ganz viele Jugendliche, die bereits mehrere Wettbewerbe mitgemacht haben. Das bestätigt uns und wir werden sicherlich auch weiter an der Ausrichtung von Jugend forscht festhalten“, so Dr. Wimmer.

Am Dienstag, 24. Februar, werden die Forschungsarbeiten im Seidenweberhaus und im Foyer des Stadttheaters in Krefeld nochmals der Jury und der Öffentlichkeit präsentiert. Jedes Forscherteam hat dann einen eigenen Stand und stellt die Ergebnisse der Untersuchungen vor. Noch am selben Abend werden die

Teilnehmer am Wettbewerb geehrt und die Besten ausgezeichnet. Die Erstplatzierten in den Fachgebieten dürfen dann in den jeweiligen

Landes-Wettbewerbsrunden von Jugend forscht bzw. Schüler experimentieren an den Start gehen.

Für den niederrheinischen Arbeitgeberverband ist das Engagement für die Jugend seit 20 Jahren festgeschrieben. „Mit diesem Wettbewerb erreichen wir in jedem Jahr eine Vielzahl von Schulen in unserem Verbandsgebiet. Die naturwissenschaftlichen und technischen Fächer erfahren mit Jugend forscht eine positive Wahrnehmung und die Jugendlichen zeigen sich offen und interessiert. Das ist gut für das Image der technischen Fachgebiete und hilfreich für den Forschungsstandort Deutschland“, so Ralf Wimmer.

(StadtSpiegel)