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Zweiter Anlauf für Werkstatt

Zweiter Anlauf für Werkstatt
Seit Jahren ein konfliktreiches Thema in Schiefbahn: Der starke Durchfahrtsverkehr im „verkehrsberuhigten“ Teil der Hochstraße. FOTO: max
Schiefbahn. Nachdem Orkantief Friederike die erste geplante Schiefbahn-Werkstatt verhindert hatte, nimmt die Stadt jetzt einen zweiten Anlauf. Jetzt soll die Bürgerwerkstatt, zu der alle interessierten Schiefbahner eingeladen sind, am Donnerstag, 22. Februar, ab 18 Uhr in der Kulturhalle stattfinden. Von Lutz Schütz

Mit der Werkstatt geht es in die zweite Runde der Quartiersentwicklung Schiefbahn: Schon bei der gut besuchten Auftaktveranstaltung im November war gefragt worden, was die Bürger bewegt – im Positiven wie im Negativen. Projektkoordination Bärbel Blomen: „Dabei kamen Themen wie Mobilität, Bürgerbus, günstiges Wohnen, sicherer Straßenverkehr, eine Fußgängerzone oder ein Pavillon im Park zur Sprache.“

Diese Themen sollen jetzt in der ersten Bürgerwerkstatt zur Entwicklung des Netzwerks Schiefbahn in der Kulturhalle angegangen werden. Mit dabei sein wird Daniela Wothe, die als Quartiersentwicklerin am 1. Januar ihre Arbeit aufgenommen hat. Fördermittel des Bundesministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung stellen eine dreijährige Begleitung des Prozesses sicher. Mit dabei sein werden außerdem die Mitglieder der Lenkungsgruppe als Organisationsteam – „und hoffentlich viele Bürgerinnen und Bürger, die Interesse haben, an der Entwicklung ihres Stadtteils mitzuwirken,“ so Blomen.

In der Bürgerwerkstatt werden anhand gezielter Fragestellungen in Kleingruppen Wünsche und Vorstellungen zu dem jeweiligen Thema ermittelt und dann gemeinsam ausgewertet. Wer selbst an der Umsetzung seiner Themen mitwirken möchte, kann sich in Listen eintragen, die vom Freiwilligenzentrum erfasst werden.

(StadtSpiegel)