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Zehn Jahre Rotarier in Willich

Stadt Willich. Mit einer Mischung aus Festreden, Musik und Präsentation feierte der Rotary Club Willich jetzt im stilvollen Ambiente des Neersener Schlosses die ersten zehn Jahre seines Bestehens. Von Lutz Schütz

Obwohl der Willicher Club deutlich jünger ist als die genau 100 Jahre ältere weltweite Rotary Bewegung, kann man schon auf beachtliche Leistungen zurückblicken, die unter dem Gründungsmotto „Service above self“ (Selbstloses Dienen) zusammengefasst werden können. Zugleich will der rund 30 weibliche und männliche Mitglieder umfassende Club damit auch weitere Interessierte auf sich aufmerksam machen.

So erwähnten die Festredner, zu denen neben Bürgermeister Josef Heyes auch der Gründungspräsident Hans Josef Cürten sowie der für mehr als 70 Nachbarclubs zuständige Distrikt Governor, Dr. Joachim Goetz, gehörten, eindrucksvolle lokale und internationale Spenden- und Hilfsaktionen, mit einem Gegenwert von über 300 000 Euro. Unter der Koordination von Vorstandsmitglied Martina Heikenfeld zählen Willicher Schulen und Büchereien genauso wie einzelne Familien, der örtliche Kinderschutzbund oder zuletzt auch der Arbeitskreis Fremde in der Stadt zu den Empfängern von Spenden beziehungsweise zu den Kooperationspartnern.

Aber auch internationale Projekte, wie die weltweite Aktion zur Ausrottung der Kinderlähmung oder Medikamentenspenden in bedürftige Notstandsgebiete wurden von den Rednern gewürdigt.

Darüber hinaus konnten laut Aussage des derzeitigen Präsidenten des Rotary Clubs Willich, Friedrich Lang, seit Clubgründung 40 Schülerinnen und Schüler unter der Regie von Dr. Burkhard Gronwald von internationalen Austauschprogrammen profitieren. Stellvertretend weilten unter den Festgästen sowohl Nicole Palomino aus Peru als auch Bailey Elliott aus Canada. Mit Eltern anwesend waren die „Outbounds“ (Austauschschüler) Katrin Heyers und Yannik Wölke, die schon früh Willich für ein Jahr als jugendliche „Botschafter“ in den USA bzw. Neuseeland repräsentieren durften.

„Sei der Welt ein Geschenk“, mit diesem Jahresmotto des Rotary Weltpräsidenten ermunterte Distrikt Governor Goetz alle Anwesenden, im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeiten diesem Aufruf weiter zu folgen. Dabei wird die Flüchtlingsthematik sicherlich zunehmend im Fokus stehen.

Musikalisch wurden die Wortbeiträge mit auf Thema und anwesende Personen zugeschnittenen A-cappella-Einlagen des Damen-Quartetts „à la Quart“ untermalt, die den weltbekannten Titel „Bel Ami“ aus dem gleichnamigen Kinofilm dem darüber sichtlich erfreuten Bürgermeister widmeten.

(Report Anzeigenblatt)
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