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Willich erhält vom Land 466 104 Euro

Stadt Willich. Die SPD-geführte Landesregierung NRW unterstützt die Städte und Gemeinden nochmals mit rund 166 Millionen Euro bei der Unterbringung der geflüchteten Menschen. Von Alexander Ruth

Das Geld kommt 2016 zusätzlich zu den rund 1,94 Milliarden Euro, die das Land bereits im Haushalt eingeplant hatte. Damit erhalten die nordrhein-westfälischen Kommunen über die sogenannte FlüAG-Pauschale mehr als 2,1 Milliarden Euro.

„Unsere Städte und Gemeinden im Kreis Viersen profitierten von der neuerlichen Zahlung“, teilte der SPD Fraktionsvorsitzende im Viersener Kreistag, Hans Smolenaers mit. „Insgesamt erhalten wir im Kreis in diesem Jahr vom Land NRW 35,6 Millionen Euro für diese Aufgabe. Das sind nochmals 2,8 Millionen Euro mehr, als ursprünglich vorgesehen“, so Smolenaers.

Die Stadt Willich erhält einen Anteil von 466 104 Euro.

„Das zeigt eindrucksvoll, dass das Land die Kommunen bei einer der größten Herausforderungen nicht im Stich lässt. Die Kommunen haben in den zurückliegenden Monaten bei der Bewältigung der Flüchtlingssituation bereits Unglaubliches geleistet“ meinte der Fraktionsvorsitzende der Willicher SPD Bernd-Dieter Röhrscheid.

Die Berechnungsgrundlage, wie viele geflüchtete Menschen 2015 tatsächlich in den NRW-Kommunen aufgenommen worden sind, wurde jetzt nochmals geprüft und angepasst. So war die Vereinbarung aus 2015 zwischen Landesregierung, den Kommunalen Spitzenverbänden und den Koalitionsfraktionen. Der sich daraus ergebene Mehrbedarf wurde anhand der Bestandszahlen am 1. Januar 2016 errechnet. „Damit wurde die berechtigte Forderung der Kommunalen Spitzenverbände erfüllt und es gibt zugleich Planungssicherheit für unsere Städte und Gemeinden“, meinen Hans Smolenaers und Bernd-Dieter Röhrscheid abschließend.

(StadtSpiegel)