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Willich – Stadt der Kreativen

Willich – Stadt der Kreativen
Poetry-Slam mit Lee Sonntag, eine lautstarke Samba X Bateria Niederrhein, die für viel Stimmung sorgte, Flüchtlingskinder, die ihre Spuren in Willich hinterließen und ein begeistertes Publikum, das schaute, hörte und schmeckte (im Uhrzeigersinn). FOTO: max
Willich (stz). Stadtevent! – Wenn ein Begriff passt, dann dieser. Am Samstag verwandelte sich der Kern von Alt-Willich in eine einzige große Kunstmeile: Ausstellungen, Action-Painting, Live-Musik, Lesungen, Kindertheater, leuchtende Lichtwesen, Chorgesang und kulinarische Köstlichkeiten. Von Lutz Schütz

Über 80 Aktionen an 40 Orten – vor allem rund um die Kirche und in der Y-Achse Bahn-, Kreuz- und Peterstraße – machten es dem Besucher schwer. Wo anhalten, was sich anschauen, wem zuhören, bei was mitmachen? – Im ersten Moment fühlte man sich fast erschlagen von diesem riesigen Kreativangebot.

Aber wer sich ein wenig Zeit nahm, konnte sich in den Willicher Einzelhandelsgeschäften – vor allem auch in den eigentlich leerstehenden Ladenlokalen – sowie in den Galerien der ortsansässigen Künstlern über die breite Palette der bildenden Kunst freuen. Abstrakt, gegenständlich, informell – fast jede Facette war vertreten. Den Weg von Ausstellung zu Ausstellung begleiteten die Musiker und Sänger, die sich über die Y-Achse verteilten. Hörgenuss pur – mal laut, mal leise. Zentrum der Live-Darbietungen war der Markt mit seiner „blauen Aktionsfläche“. Vor allem als der Chor Frauenpower mit seinen vielen Sängerinnen hier auftrat, wurde es richtig eng. Etwas abseits des Trubels boten die Lesungen in der KÖB Willich oder der Willicher Buchhandlung weitere Abwechslung und Anregung.

Die kulinarischen Köstlichkeiten schließlich gab’s im Gastronomiezelt auf dem Markt und den umliegenden Gaststätten.

(StadtSpiegel)