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Wille zur Integration und Akzeptanz von Werten

Stadt Willich. Die Fraktionen im Willicher Stadtrat haben gemeinsam ein Integrationskonzept für die Flüchtlinge und Asylbewerber in der Stadt Willich erarbeitet und verabschiedet. Von Lutz Schütz

Die CDU-Fraktion begrüßt die Schwerpunktsetzung. „Das Integrationskonzept macht deutlich: Integration ist keine Einbahnstraße, sondern besteht aus Angeboten und Verpflichtung, aus Fordern und Fördern“, sagt Barbara Jäschke, Ratsmitglied und CDU-Fraktionsgeschäftsführerin. Zentrale Aspekte des Integrationskonzepts sind:

Förderung der Integration und Fordern der Integrationsbereitschaft der Flüchtlinge,

Dezentrale Unterbringung,

Sprachförderung & Bildung,

Integration mit Sport & Kultur,

Hilfe für Vereine & Ehrenamtler.

„Das Konzept formuliert eine klare Haltung: Willich ist eine weltoffene und tolerante Stadt. Und sie verlangt von Flüchtlingen die Bereitschaft, sich in die Gesellschaft zu integrieren und unsere Kultur und Werte anzuerkennen. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau muss akzeptiert werden“, so Sonja Fucken-Kurzawa, Ratsmitglied der CDU.

Frauen spielen eine wichtige Rolle für die Integration, deswegen geht das Konzept besonders auf sie ein. „Viele Frauen unter den Flüchtlingen sind wegen ihrer Erfahrungen aus Kriegen, Bürgerkriegen und der Flucht traumatisiert, viele wurden Opfer von Gewalt. Frauen sind aber der Schlüssel zur Integration der Kinder und damit der ganzen Familie in unsere Gesellschaft, deswegen sieht das Konzept auch die Beratung traumatisierter Frauen vor“, sagt Sonja Fucken-Kurzawa.

(StadtSpiegel)