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Wer trinkt, fährt nicht!

Die Jecken sind schon ganz närrisch und frönen der rheinischen Lebensart und damit verbunden auch häufig dem Alkohol. Damit es am Aschermittwoch kein böses Erwachen ohne Führerschein gibt, hier ein paar Polizeitipps: Von Lutz Schütz

Stadt Willich (stz).

Wer beim Feiern gerne auch Alkohol trinkt, geht auf Nummer sicher, wenn er das Auto erst gar nicht mit zum Ort des Karnevaltreibens nimmt. Hin- und Rückweg sollte man zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Taxi bewältigen. Alkohol stört die Fähigkeit zur Selbstkritik und erhöht die Risikobereitschaft. Deshalb landen immer wieder angetrunkene Narren hinterm Steuer, wenn das Auto verführerisch nah abgestellt ist.

Dabei führen schon geringe Blutalkoholkonzentrationen zu einem riskanten und aggressiven Fahrstil. Das Unfallrisiko verdoppelt sich bereits ab 0,5 Promille. Aufmerksamkeit und Konzentration lassen bereits bei niedrigen Promillewerten schlagartig nach. Bei steigenden Blutalkoholwerten kommt es zudem zu Wahrnehmungsstörungen. Das Dämmerungssehen verschlechtert sich. Die Blendempfindlichkeit ist erhöht. Schnell werden so besonders bei Nachtfahrten Fußgänger oder Radfahrer übersehen. Zusätzlich reagiert der

menschliche Körper mit Störungen der Motorik und des Gleichgewichts. Entfernungen, Abstände und Geschwindigkeiten lassen sich nicht mehr richtig einschätzen.

Zudem gefährdet man bei einer Trunkenheitsfahrt nicht nur sich selbst und seine Beifahrer, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Das gilt auch für den „Morgen danach“. Ein paar Stunden Schlaf und eine Kopfschmerztablette gegen den Kater reichen nicht aus, den Alkohol soweit abzubauen, dass man wieder Auto fahren darf.

(StadtSpiegel)