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Weitere Flüchtlinge

Weitere Flüchtlinge
In der Fertigbaustation des Katharinen-Hospital werden weitere 200 Flüchtlinge aufgenommen. FOTO: Schütz
Stadt Willich. Die 200 Flüchtlinge, die der Kreis Viersen nach Aufforderung des Landes zusätzlich im Kreisgebiet aufzunehmen hat, werden in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) des Landes im ehemaligen Willicher Katharinenhospital untergebracht. Von Lutz Schütz

Bereits am vergangenen Wochenende hatte der Kreis nach einer Landesverfügung 300 Flüchtlinge in seiner Sporthalle am Berufskolleg Rhein-Maas in Kempen untergebracht. Die 1244 Quadratmeter große Halle hatte der Kreis zu diesem Zweck zuvor in Rekordzeit zur Notunterkunft umgebaut.

In der Zentralen Unterbringungseinrichtung in Willich betreut das Land bereits seit geraumer Zeit 250 Flüchtlinge. Diese Zahl steigt jetzt auf 450. Laut eigenen Angaben hat der Kreis dafür Sorge getragen, dass die Flüchtlinge auf gleichem Niveau betreut werden können wie in Kempen. Unter anderem hätten Gesundheitsamt und Gebäudemanagement des Kreises die sanitären, hygienischen und räumlichen Begebenheiten abgeklopft, so dass eine sichere und menschenwürdige Unterbringung gewährleistet sei.

Dabei sind diesmal keine baulichen Maßnahmen notwendig. Denn die St. Augustinus-Kliniken, denen das Katharinen-Hospital gehört, haben den Anbau für die Flüchtlinge geöffnet. Bislang war die zweistöckige Station, die in Fertigbauweise innerhalb weniger Monate im Jahr 2011 erstellt wurde, für die Unterbringung von Asylbewerbern gesperrt. Die modernen Zimmer wurden bis zur Schließung des Hospitals im Juni 2014 genutzt (im Gegensatz zum Bettenhaus) und verfügen alle über eigene Nasszellen.

(Report Anzeigenblatt)