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Von London nach Münchheide

Von London nach Münchheide
Eintrag ins Gästebuch: Kei Yanagi (Mitte), eingerahmt von Bürgermeister Josef Heyes und Masashi Kawamura. FOTO: Stadt/Pluschke
Stadt Willich. Hoher Besuch war jetzt zu Gast auf Schloss Neersen: Yonex-Europa-Geschäftsführer Kei Yanagi war zu Gast auf Schloss Neersen. Von Kellys Grammatikou

Bislang war er für seine Firma im Londoner Yonex- House an der Wood Lane und damit unweit Notting Hills tätig, seit Juni hat er sein Büro an der Hanns-Martin-Schleyer-Straße in Willich Münchheide bezogen, und jetzt machte er seinen Antrittsbesuch bei Willichs Bürgermeister Josef Heyes auf Schloss Neersen: Yonex-Europa-Geschäftsführer Kei Yanagi kam am Donnerstagvormittag bestens gelaunt in Begleitung seines Kollegen Masashi Kawamura (Sales Manager Ost-Europa), um Möglichkeiten des künftigen Zusammenwirkens zu besprechen. Yonex beschäftigt sich hauptsächlich mit Entwicklung, Produktion und Verkauf von Sportartikeln im Bereich Tennis, Badminton und Golf; man rüstet unter anderem den zuletzt enorm erfolgreichen deutschen Tennisstar Angelique Kerber aus.

Das große, weltweit tätige und dennoch familiengeführte Unternehmen hat neben den japanischen weitere Niederlassungen unter anderem in London, USA, Canada, Taiwan und China – und eben für Europa das Headquarter in Willich-Münchheide, wo man seit mehr als 25 Jahren mit einer kleinen, aber hocheffizienten Mannschaft von derzeit 18 Mitarbeitern beheimatet ist.

Bürgermeister Heyes hatte „Yanagi-san“ bereits 2006 bei einer Messe in München kennengelernt. Er führte die beiden vom historischen Gemäuer beeindruckten Manager jetzt durchs Schloss: Yanagi erinnerte sich beim Blick auf ein im kleinen Sitzungssaal hängendes Bild der verstorbenen Willicher Ehrenbürgermeisterin lebhaft an einen seinerzeitigen Kontakt mit Käthe Franke im Rahmen der Ansiedlung: „Eine sympathische, engagierte Frau.“ Weiter zeigte sich Yanagi sehr an der Zusammenarbeit mit dem in Willich aktiven Japan-Club interessiert, war auch von den Chancen angetan, die sich durch den breiten internationalen Branchenmix in den Willicher Gewerbegebieten ergäben: Hier gebe es sicherlich in der Zukunft Möglichkeiten für einen produktiven Informationsaustausch und vielleicht auch Perspektiven für Zusammenarbeit. In der zentral gelegenen und gut angebundenen Stadt Willich fühle man sich „willkommen und gut aufgehoben“, zumal man bei Bürgermeister und der Willicher Wirtschaftsförderung mit Wünschen oder Anregungen jederzeit auf offene Ohren stoße.

Abschließend trug sich Yanagi, einem in Willich sehr gepflegten Brauch folgend, noch mit persönlichen Worten ins Gästebuch der Stadt ein.

(Report Anzeigenblatt)
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