| 17.32 Uhr

Viele Besucher in der City

Willich. Strohballen vor den Geschäften, weiß-blaue Wimpel und Fahnen entlang und über der Straße, Biertische mit Decken im bayrischen Rautenmuster, Händlerinnen und Händler im Dirndl oder in Lederhosen – ganz Willich präsentierte sich am Wochenende im Oktoberfest-Look. Von Lutz Schütz

Dem Werbering-Vorsitzenden Christoph Smits und seinem Team ist es gelungen, dass am Wochenende alle Beteiligten bei dem Festmotto „weiß-blau“ an einem Strang zogen. Aber nicht nur die Veranstalter waren in – etwas verfrühter – Oktoberfest-Stimmung, auch die Besucher beteiligten sich. Immer wieder sah man vor allem Frauen im Dirndl. Die konnten sich bei den Modenschauen des Ateliers Dahm Moden gleich anschauen, was auf dem bayrischen Modesektor aktuell angesagt ist.

Daneben lockten allerorten typisch bayrische Spezialitäten, auch wenn die Hax’n bei der Metzgerei Forgber schnell ausverkauft waren.

Den Finger am Puls der Zeit hatten die Stadtwerke, die an ihrem Stand auf der Hülsdonkstraße in Kooperation mit Auto- und Zweiradhändler eine ganze Palette von Fahrzeugen mit Elektro-Antrieb präsentierten, vom Mitsubishi MiEv über den Renault Twizy, den E-Smart bis hin zum VW Golf. Ein Plug-in Hybrid-Outlander von Mitsubishi vervollständigte die Reihe der bezahlbaren E-Mobile.

Kräftig die Werbetrommel für den Partyabend am Freitag in der Jakob-Frantzen-Halle und für den Tag der offenen Tür am Sonntag rührte der Löschzug Willich vor dem Eingang zur Brauerei-Passage.

Ein großer Anziehungspunkt war die Ausstellung alter Ansichten von Willich, die Peter Wynands im ehemaligen Cash & Raus an der Peterstraße präsentierte. Ein Foto aus dem Jahr 1935 zeigte die leider bereits verstorbene Willicher Ehrenbürgerin Käthe Franke als Schulmädchen mit Zöpfen. Über die Grabenstraße zogen sich die zahlreichen Stände des (kostenlosen) Kindertrödelmarktes. Etwas kleiner als geplant fiel der Trödelmarkt auf dem Rewe-Parkplatz aus. Dafür war das Angebot durchweg gut. Das galt im übrigen auch für die zahlreichen Verkaufsstände, die sich über die gesamte Y-Achse des Ortskerns verteilten. So herrschte am Sonntag auch in der Peterstraße und am Kaiserplatz drangvolle Enge.

Kein Wunder: das Festmotto „weiß-blau“ galt schließlich auch für den Himmel über Willich.

(StadtSpiegel)