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Verkehrserziehung und Versicherung für Flüchtlinge

Stadt Willich. Die Verkehrssicherheit für die Willicher Bürger und die in der Stadt lebenden Flüchtlinge soll erhöht werden, das fordert jetzt die CDU-Fraktion. Von Lutz Schütz

Die Flüchtlinge nehmen als Fahrradfahrer am Straßenverkehr teil, allerdings sind sie nicht immer mit allen Verkehrsregeln und dem Aufkommen unterschiedlicher Verkehrsmittel vertraut. Deswegen bittet die CDU-Fraktion die Stadtverwaltung, zu prüfen, ob eine Verkehrserziehung für die Flüchtlinge organisiert werden kann. „Es ist wichtig, dass sich Flüchtlinge in unserer Stadt und auf unseren Straßen sicher bewegen können. Dafür müssen sie wissen, wie der Straßenverkehr organisiert ist“, sagt Barbara Jäschke, Ratsmitglied und Geschäftsführerin der Fraktion.

„Was passiert, wenn ein Flüchtling an einem Verkehrsunfall beteiligt ist? Wer kommt für mögliche Schäden auf?“, fragt Jäschke. Die CDU fordert daher, dass die Stadt Willich eine Gruppen-Haftpflichtversicherung für die in der Stadt lebenden Flüchtlinge prüft. Damit sollen Forderungen zu Verkehrs-, Miet- und Privatschäden abgesichert werden. „Andere Kommunen sind aus Schaden klug geworden“, so Jäschke. Es gebe Versicherungsgesellschaften, die sich auf solche Verträge mit Kommunen spezialisiert haben.

(StadtSpiegel)
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