| 00.00 Uhr

TZN: Drehscheibe für die Wirtschaft

TZN: Drehscheibe für die Wirtschaft
Festredner Dr. Bertram Dressel spricht im TZN über Innovationszentren im Wandel der Zeit. In der ersten Reihe von links: TZN-Geschäftsführer Dr. Thomas Jablonski, Landrat Peter Ottmann, Hochschule-Niederrhein-Präsident Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, WFG-Geschäftsführer Peter Hauptmann. FOTO: Axel Küppers
Kreis Viersen. „Fantasie und Mut sind der Motor des Fortschritts.“ Mit diesem Zitat des Erfinders Thomas A. Edison begrüßte Landrat Peter Ottmann knapp 100 Gäste beim Festakt „20 Jahre TZN“ in Kempen. Das Technologiezentrum Niederrhein, eine Tochtergesellschaft der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft (WFG) Kreis Viersen, zeichne sich durch Fantasie und Mut aus und sei in zwei Jahrzehnten eine Marke geworden. Von Lutz Schütz

Im TZN werde Existenzgründung, Innovation und Wirtschaftsförderung – ganz im Edison’schen Sinne – auf hohem Niveau betrieben. Insbesondere in den letzten Jahren mit dem Geschäftsführer Dr. Thomas Jablonki sind, so Ottmann, im TZN viele Ideen in Richtung Wissenstransfer, Vernetzung Hochschule-Wirtschaft und Kommunikation geboren worden.

Das alles bestätigte Festredner Dr. Bertram Dressel. „Machen Sie weiter so“, rief der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren den TZN-Verantwortlichen zu. Dr. Dressel lobte auf der anderen Seite auch die aufgeschlossene Unternehmerschaft am Niederrhein, die sich über das im TZN aufgebaute Netzwerk gerne bedient und Plattformen wie das „Mittelstandsforum“ für den Austausch nutzt.

Die wichtige Funktion des TZN als Drehscheibe der Wirtschaft am Niederrhein unterstrichen auch alle anderen Redner. WFG-Geschäftsführer Peter Hauptmann betonte, dass die WFG im erheblichen Maße in das TZN investiert. Das sei gut angelegtes Geld. Professor Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Präsident der Hochschule Niederrhein, bezeichnete das TZN als „Partner im Geiste“, was den Austausch zwischen Lehre und Wirtschaft betrifft.

Das TZN, wo 45 innovative junge Unternehmen auf 5500 Quadratmetern Fläche angesiedelt sind, kooperiert neben der Hochschule Niederrhein mit fünf weiteren Hochschule, u.a. mit Fontys Business School in Venlo.

Kempens Bürgermeister Volker Rübo betonte, dass das TZN mit seiner auch nach 20 Jahren noch ansprechenden Architektur in keiner Stadtbroschüre fehlen dürfe.

(Report Anzeigenblatt)