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Tontöpfe bemalen

Schiefbahn. Bei einem großen Fest für Kinder darf der Willicher Kinderschutzbund natürlich nicht fehlen. Am kommenden Sonntag, 14. Juni, wird er auf „MeinFest“ mit einem Stand vertreten sein. Von Lutz Schütz

„Während die Kinder an unserem Stand Blumentöpfe bemalen können, hoffen wir bei der Gelegenheit mit Eltern ins Gespräch zu kommen, um über unsere Arbeit zu berichten. Wenn wir am Ende des Tages eine neue Mitgliedschaft generieren können, habe wir unser Ziel erreicht“, hofft Christian-Mario Sagner, Vorsitzender des Kinderschutzbundes.

Mit Elterncafes in allen Stadtteilen, zwei Vorkindergartengruppen, dem Second-Hand-Laden „Wühlmaus“ oder den verschiedenen Angeboten, wie der offene Sprechstunde mit einer Familientherapeutin, Selbstbehauptungskursen bis zur Verteilung von Baby-Willkommenstaschen ist der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) in Willich sehr präsent. „Ohne das selbstlose Engagement der ehrenamtlich Aktiven im Vordergrund und im Hintergrund würde unser Verein nicht funktionieren“, so Sagner.

Rund 25 ehrenamtliche Kräfte sind beim DKSB aktiv. „Um die ständigen Aufgaben zu bewältigen, werden unsere Mitarbeiter regelmäßig ausgebildet und auf den neuesten Stand gebracht. Ein ganz großes Thema ist: Gewalt gegen Kinder sowie Mobbing in Schulen bzw. Cybermobbing, Drogenprävention oder der Umgang mit den Medien und auch das Thema Flüchtlingskinder – wie kann man helfen, beschäftigen uns als Ortsverband Willich“, so Sagner weiter. Aus diesem Grund wirbt der Verein auf dem diesjährigen Straßenfest in Schiefbahn um Mitgliedschaften und um finanzielle Unterstützung. Ca. 220 fördernde Mitglieder hat der DKSB Willich derzeit und zum Jahresende sollen es 300 werden.

„Aus dieser treuen Basis beziehen wir unsere Stärke vor Ort, das soll auch so bleiben und deshalb laden wir herzlich zum Mitmachen in unserer Gemeinschaft ein“, so der Vorsitzende Mario Sagner.

Wer darüber hinaus im DKSB aktiv werden will und sich für die Vorstandsarbeit im Ortsverein interessiert, hat am 14. Juni ebenfalls gute Gelegenheit, den Kinderschutzbund direkt anzusprechen.

(StadtSpiegel)