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Tödliche Behandlung in Brachter Krebszentrum?

Kreis Viersen. Am 25. Juli hat sich eine 43-jährige Niederländerin aufgrund einer Brustkrebserkrankung in eine ambulante Behandlung in das Biologische Krebszentrum in Brüggen-Bracht begeben. Am 30. Juli starb die Patientin aus noch ungeklärter Ursache. Sie hatte vorher über Kopfschmerzen geklagt und war teilweise verwirrt. Später war sie nicht mehr ansprechbar. Von Lutz Schütz

Weitere Ermittlungen ergaben bislang, dass mindestens drei Menschen nach einer Behandlung in dem Biologischen Krebszentrum gestorben sind.

Heilpraktiker Klaus R. soll die Krebskranken unter anderem mit 3-Bromopyruvat behandelt haben, einer Verbindung, die Krebszellen töten soll. Die Verbindung gilt – laut Express – aber auch generell als Stoffwechselgift. Ob die Patienten daran starben, werde derzeit untersucht.

Weiteren Patienten des Krebszentrums in Brüggen-Bracht mit ähnlichen Beschwerden wird daher dringend empfohlen, sofort ärztlichen Rat einzuholen.

Beim Polizeipräsidium Mönchengladbach ist eine„Ermittlungskommission Brom“ eingerichtet worden. Etwaige Patienten und Zeugen werden gebeten, Hinweise an die „EK Brom“ beim PP Mönchengladbach unter Telefon 02161–290 zu geben.

(Report Anzeigenblatt)
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