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Schützen ziehen vier Tage

Schützen ziehen vier Tage
2015 war es bei der Parade sehr heiß. Manche Gruppen hatten deswegen Marscherleichterung (ohne Rock). FOTO: Kunze
Neersen. Vier Tage lang herrscht in Neersen Ausnahmezustand. Die Straßen sind festlich geschmückt, Maien vor den Häusern der Majestäten und Honoratioren gesetzt und das große Festzelt ist aufgeschlagen. Von Lutz Schütz

Vier Tage lang zelebriert die St. Sebastianus Bruderschaft die Dorfgemeinschaft, denn jeder ist herzlich zu dem abwechslungsreichen Festreigen eingeladen.

Am Freitag fällt mit der Serenade im Schlosshof (19 Uhr) und dem traditionellen Fassanstich um 20.30 Uhr am Festzelt der Startschuss. Ab 21 Uhr spielt die Gruppe Booster zu Tanz und Kurzweil auf.

Am Samstag lockt die Kirmeseröffnung durch das Kinderkönigshaus um 14.30 Uhr zuerst die Jüngsten zum Festplatz. Die Bruderschaft tritt erst um 15.15 Uhr auf dem Minoritenplatz an. Von dort geht es zum Maiensetzen, bevor um 19.30 Uhr die erste zackige Parade auf dem Minoritenplatz abgehalten wird. Zum anschließenden Schützenball im Festzelt spielt an diesem und allen folgenden Tagen „California Blue“ auf.

Der Sonntag ist traditionell der längste Tag des Festes. Um 8.50 gedenken die Schützen ihrer Verstorbenen mit der Kranzniederlegung. Danach folgt die Heilige Messe im Schlosshof (10 Uhr). Besonders sehenswert ist die Altarparade. Zurück im Zelt geht es beim Musikalischen Frühschoppen (11.30 Uhr) mit der Ehrung verdienter Schützen weiter. Am Nachmittag beginnt um 15.20 Uhr der Festzug durch Neersen, Höhepunkt ist die Parade mit den Gastvereinen und anschließendem Zapfenstreich (16.30 Uhr). Der Abend steht mit dem Königsball ganz im Zeichen der Majestäten.

Mit dem Klompenball beginnt der Montag (ab 10.30 Uhr) zunächst ganz gemütlich. Erst am Nachmittag folgt ab 13.45 Uhr der zweite Festzug durchs Dorf. Anschließend finden am Wahlefeldsaal die Schießwettkämpfe statt. Zuerst ermitteln die Jungschützen ihre Majestäten (ab 14.20 Uhr), dann folgt das Trophäenschießen der Schützen. Erst dann wird auch der neue König ermittelt. Um 20 Uhr folgt dann das traditionelle Poppverbrenne, bevor beim Heimatabend im Zelt das Fest langsam ausklingt.

(StadtSpiegel)