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Sadismus – die Lesung

Sadismus – die Lesung
Gefängnispsychologin, Ermittlungsberaterin, Szene-Insiderin und Bestsellerautorin Lydia Benecke. FOTO: Olivier Favre
Leben“. Nekrophile schänden Tote, Kannibalen kochen und verzehren sie, andere missbrauchen Tiere oder quälen Menschen: Sadisten sprengen mit ihren Taten alle Grenzen. Die bekannte Autorin Lydia Benecke liest am Freitag, 25. September, um 20 Uhr im Schloss Neersen aus ihrem Buch „Sadisten: Tödliche Liebe – Geschichten aus dem wahren Von Lutz Schütz

tadt Willich.

Die Lesung ist eine Veranstaltung der Stadtbücherei Willich.

Bestsellerautorin Lydia Benecke hat ein erstes wissenschaftlich fundiertes Buch über Sadisten geschrieben. Sie greift krasse Fälle aus ihrer Praxis und weltberühmte Fälle aus den Medien auf und deutet sie nach aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Thema sind Nekrophile, Kannibalen, brutale Sadisten, Tierquäler und andere Täter. Einerseits wird das „ganz normale Leben“ jener erläutert, die einvernehmlich ihren sexuellen Sadismus mit masochistischen Partnern ausleben. Andererseits taucht der Leser in die Gedanken- und Gefühlswelt der gefährlichen, kriminellen Sadisten ein – zu deren bekanntesten Vertretern Jack the Ripper und Ted Bundy gehören. Was in der Fantasie als Spielart akzeptiert wird, ufert in Verbindung mit krimineller Energie in unvorstellbare Grausamkeit aus.

Als Gefängnispsychologin und Ermittlungsberaterin, als Szene-Insider und Psychologin ist Lydia Benecke an Tätern wie Opfern nah dran. Sie beschreibt und analysiert wahre Kriminalfälle und ermöglicht so einen Blick in den dunklen Ort der menschlichen Seele. Lydia Benecke verbindet dabei aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit klassischen psychologischen Ansätzen. Ergänzt um Daten aus ihrer eigenen Forschung entwickelt Benecke ein neues psychologisches Modell, mithilfe dessen sie das typische Täterprofil des sexuell sadistischen Straftäters darstellt und verständlich macht.

Zahlreiche Beispiele, Interviews und Zitate von einvernehmlichen Sadisten, nicht-kriminellen, mittelgradig psychopathischen Menschen bis hin zu stark ausgeprägten, kriminellen Psychopathen und Sadisten machen die psychologischen Erklärungen verständlich und lebhaft vorstellbar.

(Report Anzeigenblatt)
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