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Sänger-Partnerschaft besteht seit 25 Jahren

Sänger-Partnerschaft besteht seit 25 Jahren
Die Sänger des MGV Cäcila besuchten mit ihren Frauen den MGV Arion Saupersdorf in Kirchberg. FOTO: privat
Schiefbahn. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands war es dem MGV Cäcilia Schiefbahn wichtig, im vereinigten Deutschland einen Beitrag zum menschlichen und kulturellen Miteinander zu leisten. Von Lutz Schütz

Dass der Gesang hierzu gute Möglichkeiten bietet, hatte der Schiefbahner Gesangverein durch zahlreiche, auch internationale Kontakte wiederholt erfahren.

Im September 1991 war der Männergesangverein Cäcilia 1845 Schiefbahn erstmals in Sachsen beim MGV Arion Saupersdorf zu Gast. Zum 25-jährigen Jubiläum der Chorpartnerschaft fuhren die Sänger Ende August mit ihren Frauen, Sängern des befreundeten Männerchor Lank-Latum und Chorleiter Frank Scholzen in die Stadt Kirchberg bei Zwickau. Begleitet wurden sie vom Willicher Bürgermeister Josef Heyes.

In einem festlichen Konzert im Festsaal des Rathauses Kirchberg wurde den Zuhörern ein vielfältiges Programm der Partnerchöre und weiterer Mitwirkenden geboten.

Der Arion Vorsitzende Frank Schmidt dankte für die langjährige treue Partnerschaft, Bürgermeister Josef Heyes überbrachte die Gratulation und Grüße der Stadt Willich und der zweite Cäcilia-Vorsitzende Dieter Alberg sagte Dank für die immer wieder herzliche Gastfreundschaft der Sänger und deren Frauen aus Kirchberg-Saupersdorf.

Die ehemalige Willicher Ratsfrau Renate Tippmann, die in Saupersdorf geboren ist, hatte seinerzeit kurz nach der Wiedervereinigung die Chorfreundschaft angeregt. Sie war natürlich auch jetzt in Kirchberg dabei. Ihr galten besondere Dankesworte von Josef Heyes und Dieter Alberg. Cäcilia Vorsitzender Hubert Callens überreichte dem Arion-Vorsitzenden eine Urkunde, in der der Dank für die langjährige Freundschaft zwischen den Menschen in den beiden Chören zum Ausdruck gebracht wurde.

An dem Wochenende wurde viel gesungen, fröhlich gefeiert und auch die Kultur kam mit einer ausführlichen Besichtigung des Zwickauer Doms nicht zu kurz. Die Sänger wollen mit weiteren Treffen in Schiefbahn und Kirchberg ihre Verbindung auch in Zukunft pflegen und die langjährige Zusammenarbeit fortsetzen.

(StadtSpiegel)