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Reliefartige Installationen

Reliefartige Installationen
Eine typische Arbeit von Zipora Rafaelov. FOTO: Stadt Willich
Stadt Willich. Installationen und Scherenschnitte zeigt die Künstlerin Zipora Rafaelov vom 29. September bis zum 23. Oktober in der Galerie Schloss Neersen. Von Lutz Schütz

Die in Israel geborene Künstlerin Zipora Rafaelov lebt und arbeitet seit 30 Jahren in Düsseldorf, wo sie an der Kunstakademie ihre Ausbildung abschloss. Sie ist national und international bekannt aufgrund ihrer unverwechselbaren Bildsprache, in der sie skulpturale und graphische Elemente miteinander in Beziehung setzt und diese zum Teil in großen Rauminstallationen umsetzt.

Die Künstlerin schafft dabei mit Licht und Schatten Werke mit großer Imagination, die den Betrachter in eine andere Welt zu versetzen scheinen.

Zipora Rafaelovs Farben sind vor allem Weiß, seltener Schwarz, aber immer mit Licht und Schatten. Bei der Umsetzung der zeichenhaften Formen in eine raumgreifende Bildskulptur fällt dem Einsatz von Licht und Schatten eine wesentliche Rolle zu. Das Spiel zwischen zweidimensionalen Zeichen und dreidimensionaler Projektion ist das bestimmende Thema der reliefartigen Bilder und Installationen von Zipora Rafaelov.

Die Werke der Künstlerin berühren sich mit den Traditionen von Scherenschnitt und Schattenspiel. Die Objekte, die sie in ihren Bildwerken zeigt, stammen aus dem Alltäglichen. Dinge des täglichen Gebrauchs, Tiere, Spielzeuge, Musikinstrumente und anderes, die jeder sofort erkennt. 2014 gewann die Künstlerin Zipora Rafaelov den „Rheinischen Kunstpreis“.

Die Vernissage findet statt am Donnerstag, 29. September, um 19 Uhr. Geöffnet ist die Galerie im Schloss Neersen, Hauptstraße 6, samstags, sonntags und feierttags von 11 bis 17 Uhr und mittwochs, donnerstags und freitags von 17 bis 19 Uhr.

(StadtSpiegel)