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Prinzen stehen mehr im Mittelpunkt

Prinzen stehen mehr im Mittelpunkt
Jungschützenprinz Steffen Böttcher (links) und Schülerprinz Max Mertens. FOTO: Bruderschaft
Schiefbahn. Da es in diesem Jahr kein Königshaus gibt, rücken die Prinzen automatisch mehr in den Mittelpunkt. Von Lutz Schütz

Schülerprinz ist der 14-jährige Max Mertens. Max geht in die 8. Klasse der Leonardo da Vinci Gesamtschule in Schiefbahn. Seine weiteren Hobbys sind die Pfadfinder und Badminton. Er war bereits 2012 Page beim Schiefbahner Schützenkönig Frank Zlobinski und ist 2014 den Tellschützen beigetreten.

Am Schützenwesen seien ihm die Tradition, die Freundschaften und natürlich der Spaß wichtig. Er habe den Vogel in seiner Gruppe abschießen wollen, „weil es eine Ehre ist einmal Schülerprinz zu sein“, meint der Tellschütze. Er sei schon aufgeregt, wenn er auf das kommende Schützenfest blicke und sei sicher, dass er viele neue Eindrücke sammeln werde. „Ich werde zusammen mit dem Jungschützenprinzen, Steffen, zwei Paraden abnehmen, darauf freue ich mich am meisten. Es ist eine große Aufgabe“, meint der Schülerprinz.

Der 20-jährige Jungschützen-Prinz Steffen Böttcher wurde am 8. August in Mönchengladbach geboren. Er macht derzeit eine Ausbildung zum Kälte Klima Mechatroniker. Steffen ist 2008 den Tellschützen beigetreten und hat 2009 erstmals offiziell am Schützenfest in Schiefbahn teilgenommen. Seit 2015 ist er Mitglied im Zug „uff jeht et“.

„In unserem Zug wird Freundschaft groß geschrieben, wir unterstützen uns gegenseitig, wo wir können. Wir sind auch sonst sehr engagiert in der Bruderschaft, wir lassen fast keine Veranstaltung aus und dieses Jahr organisieren wir sogar die Jungschützenparty in der Schießanlage, wo alle Jungschützen eingeladen sind“, beschreibt Steffen.

Am Schützenwesen sind dem Jungschützenprinz die Gemeinschaft und der Zusammenhalt wichtig und dass einfach jeder willkommen ist. Er habe nicht damit gerechnet, dass er in diesem Jahr den Vogel abschießen werde, da sich ja mehr als 30 Jungschützen an dem Wettbewerb beteiligt hatten, „da war die Chance sehr gering. Aber mit etwas Glück und einem guten Rat eines Freundes fiel der Vogel doch bei mir und ich war umso glücklicher“, meint Steffen Böttcher.

Mit Blick auf das anstehende Fest beschreibt er: „Natürlich bin ich aufgeregt, ich darf zum ersten Mal das Jungschützensilber der Bruderschaft tragen. Dieses Jahr bekommen der Schülerprinz und ich als Jungschützenprinz noch mehr Aufmerksamkeit als in den Vorjahren, da wir dieses Jahr leider kein Königshaus haben.“ Er freue sich auf die Paraden bei hoffentlich gutem Wetter und „einfach auf ein super-Schützenfest 2018“.

(StadtSpiegel)
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