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Orpheus will 11. Meisterchor-Titel

Anrath. Am 14. Mai (Christi Himmelfahrt) findet eine große Abriss-Party im und am Orpheum statt. Von Lutz Schütz

Zum letzten Mal fand die jährliche Mitgliederversammlung des Männerchor Orpheus 1863 Anrath im Vereinsheim Orpheum statt. Wegen der notwendigen Erweiterung des Feuerwehr-Gerätehauses muss das Orpheum ab dem 18. Mai leider abgerissen werden. Aus diesem Anlass laden die Sänger, am Vatertag, 14. Mai, alle Freunde und Gönner des Chores sowie die gesamte Bevölkerung ab 11 Uhr zu einer Abriss-Party ein.

Eine weitere wichtige Entscheidung trafen die Sänger in Richtung 2016. Dann wollen sie am 8. Mai zum elften Mal den Titel „Meisterchor“ im Gläsersaal in Siegen erringen. Damit wäre der Männerchor Orpheus einer der ganz wenigen Chöre in Nordrhein-Westfalen, die so oft diesen Titel erreicht haben.

Der 1. Vorsitzende Bernd Straeten konnte ebenso einen zufriedenstellenden Bericht vorlegen wie Kassierer Gerd Welzkes und Geschäftsführer Patric Konnertz. Höhepunkte im vergangenen Jahr waren die fünftägige Konzertreise nach Bad Aibling und zum Chiemsee, ein Tagesausflug mit den Frauen und das große Weihnachtskonzert in der voll besetzten Pfarrkirche.

Die Kassenprüfer Michael Grießer und Andreas Czermin bescheinigten den Kassierern Gerd Welzkes und Helmut Riedler eine einwandfreie Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes, die auch einstimmig erteilt wurde.

In seinem Bericht bescheinigte Chorleiter Klaus-Peter Jamin den Sängern höchste Professionalität und ein vorbildliches Engagement.

Zur Wahl stellten sich der 2. Vorsitzende Manfred Schmidt-Persohn, der 1. Kassierer Gerd Welzkes, der 2. Geschäftsführer Stephan Marx und der Beisitzer Tino Poleski an. Sie wurden einstimmig wiedergewählt. Für den verstorbenen Alfred Brocker wurde Johannes Mertens einstimmig für ein Jahr als 2. Archivar neu in den Vorstand gewählt.

Interessierte Männer sind gerne zu einem Probenbesuch beim Orpheus willkommen. Geprobt wird freitags von 20 bis 22 Uhr im Orpheum, Fadheider Straße 1 – und demnächst Fadheider Straße 3.

(StadtSpiegel)