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Neues Angebot im Rehabilitationssport

Stadt Willich. Der Verein für Sport und Rehabilitation in Willich setzt sich für die Belange von Menschen mit Erkrankungen und Behinderungen ein. Jetzt hat er auch ein Angebot für Rollstuhlfahrer. Von Lutz Schütz

Über ein vielfältiges Sportangebot ist es Ziel des Vereins, den Gesundheitszustand seiner Mitglieder zu verbessern, oder zumindest zu stabilisieren. Gleichzeitig führt der Verein verschiedene Aktivitäten durch wie Ausflüge oder Feiern, um seine Mitglieder über den Sport in die Gesellschaft wieder einzugliedern und ihre Isolation zu vermeiden.

Auch für ca. 50 Menschen mit Behinderung bietet der Verein in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Viersen Rehabilitationssport an. Die sogenannte 86er Gruppe wurde im Jahr 1986 gegründet mit dem Ziel, Rehabilitationssport durchzuführen. Im Jahre 2007 folgte eine Fußballgruppe, die nach wie vor expandiert. Dagegen sinkt die Teilnehmerzahl der 86er-Gruppe, da einzelne Mitglieder aus gesundheitlichen Gründen überfordert sind. Hierzu gehören insbesondere Personen mit einer Gangbehinderung wie zum Beispiel Rollstuhlfahrer.

Deswegen wurde das Sportangebot erweitert, damit auch Personen mit einer Gangbehinderung in den Sportbetrieb mit integriert werden können. Mit Elli Kals, Sabine Silkens, Jan Graeger und Manfred Lüttke gibt es ein neues Trainerteam, das beruflich oder familiär Erfahrungen im Umgang mit behinderten Menschen aufweist.

Der Trainingsbetrieb ist samstags in der Zeit von 10.30 bis 12 Uhr. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Vorlage einer von dem behandelnden Arzt ausgefertigten und von der zuständigen Krankenkasse genehmigten Rehabilitationsverordnung. Bei den Formalitäten sind die Übungsleiter natürlich behilflich.

Bei wachsender Teilnehmerzahl, ist es dem Verein auch durchaus möglich eine zweite Gruppe ins Leben zu rufen.

(StadtSpiegel)