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Neuer Standort gesucht

Neuer Standort gesucht
Mit dem „Fischauge“ fotografiert: Der GBW-Baubetriebshof an der Niersplank. FOTO: Stadt Willich
Stadt Willich. Die Neuorganisation Baubetriebshofs der Gemeinschaftsbetriebe Willich (GBW) an einem zentralen Standort ist einer der wichtigsten Punkte auf der Tagesordnung der Sitzung des Rates der Stadt Willich am Donnerstag, 2. Februar, um 18 Uhr im Ratssaal des Schlosses. Von Lutz Schütz

Weitere Punkte auf der Tagesordnung sind der Masterplan Wohnen und eine Äderung der Geschäftsordnung für den Rat und seine Ausschüsse.

Nach Abschluss des Modernisierungsprozesses in der Stadtverwaltung muss die Hauptsatzung und die Geschäftsordnung für den Rat und die Ausschüsse der Stadt Willich komplett überarbeitet werden. Im Rahmen der Einführung des digitalen Rates wird nach Absprache mit den Fraktionen für den Rat und Haupt- und Finanzausschuss und (im 2. Halbjahr) auch für die sonstigen Ausschüsse der Stadt Willich auf papierlose Sitzungsvorlagen umgestellt. Dafür ist eine Änderung der Geschäftsordnung notwendig.

Zum Endbericht des Masterplans Wohnen wurde eine Übersicht in tabellarischer Form für die nächsten fünf Jahre erstellt. Der Plan erleichtert den Überblick über die nächsten Schritte zur Umsetzung. Anhand der aktuellen Baugebiete zeigt der Plan die in Zukunft zur Verfügung stehenden Wohnbauflächen im Stadtgebiet.

Der Betriebsausschuss hat sich in seiner Sitzung im November mit der Zusammenführung der Teilbetriebshöfe der Gemeinschaftsbetriebe Willich (GBW) an einem zentralen Standort in Willich beschäftigt und sich – vorbehaltlich der positiven Klärung der Grundstücks- und Kostenfragen – für eine Zusammenlegung ausgesprochen. Die jetzige Unterbringung mit zwei Standorten und operativen Einheiten „erscheint unwirtschaftlich und logistisch hinderlich“. Zudem müsste in den in die Jahre gekommenen Baubetriebshof an der Niersplank umfangreich zur Sicherstellung der Vorgaben des Arbeitsschutzes investiert werden (z. B. Arbeitsplatzausstattung Schilderwerkstatt, Ausbau Ölabscheide-Einrichtung, Geschlechtertrennung im Sanitär- und Umkleidebereich).

Auch darum wird aktuell ein alternativer Standort gesucht, der verkehrs- und auch raumbedarfstechnisch den Anforderungen eines zukunftsfähigen zentralen Baubetriebshofes entsprechen soll. Die zuletzt ins Auge gefasste Neubauvariante am Standort Hundspohlweg (Fringshof) im Rahmen der Ausweisung des Gewerbegebietsteils „Münchheide IV“ hat sich mittlerweile zerschlagen. Also muss man nun einen neuen geeigneten zentralen Standort für den Betriebshof und seine Verwaltung finden.

(Report Anzeigenblatt)