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Marienkapelle wird geweiht

Marienkapelle wird geweiht
Die kleine Kapelle steht direkt vor dem Gebäude der ehemaligen Kirche Mariä Rosenkranz an der Krefelder Straße. FOTO: Schütz
Willich. Die Stadt hat ein neues Wahrzeichen. Am Ortseingang von Alt-Willich direkt hinter dem Kreisverkehr an der A 44 begrüßt einen kleine Kapelle seit kurzem die Autofahrer, die aus Krefeld-Stahldorf kommen. Von Lutz Schütz

Pfarrer Jürgen Lenzen wird am Samstag, 21. Januar, 15 Uhr, die neu errichtete Wegekapelle an der Krefelder Straße einweihen. „Damit gehen wir einen Schritt weiter in der Geschichte der Kapelle im Willicher Norden, die 1937 mit der Gründung des Kapellbauvereins begann“, so Lenzen. Das Kapellchen ist als Ort des Glaubens und der Stille für die Menschen im Bereich Willicher Heide gedacht.

Josef Gather, langjähriges Kirchenvorstandsmitglied der früheren Vikarie Mariä Rosenkranz, freut sich auf die Eröffnung. Er hat mehrere Pfarrmitglieder gewinnen können, welche die Betreuung der Kapelle vor Ort übernehmen. „Die Identifizierung mit der neuen Kapelle ist groß“, so Gather. Er weist darauf hin, dass die Altarplatten von Mariä Rosenkranz unter der Kapelle bestattet sind. Und unter der lebensgroßen Marienstatue liegen die beiden Grundsteine der Kirche von 1939 und 1963.

Paul Schrömbges vom Kirchenvorstand St. Katharina ergänzt, dass es dem Kirchenvorstand wichtig gewesen sei, „dass die Schließung der Kirche Mariä Rosenkranz 2015 nicht das letzte Wort“ gewesen ist. Eine kleine Kapelle am Wegesrand in der Formsprache unserer Zeit sei ein angemessenes Zeichen der „Erinnerung und Hoffnung“. Er erinnert an die kleine Glocke in der Glockensteele: „Sie stammt aus der Kapelle in Fichtenhain, die 1906 geweiht wurde, wanderte nach deren Schließung durch die Nazis 1936 in die Kapelle Mariä Rosenkranz und findet nun 2017 ihren Platz an der Wegekapelle“.

(StadtSpiegel)