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Maler suchen dringend Nachwuchs

Maler suchen dringend Nachwuchs
Das Maler- und Lackiererhandwerk ist immer noch männerdominiert. Nur vier Frauen haben jetzt ihre Ausbildung absolviert, darunter allerdings die Jahresbeste Anne Neumann. FOTO: max
Stadt Willich. Die Lossprechungsfeier der Maler und Lackiererinnung Niederrhein Krefeld-Viersen fand jetzt in der beeindruckenden Atmosphäre des Ratssaales im Schloss Neersen statt. Von Lutz Schütz

39 Auszubildende des Maler- und Lackiererhandwerkes aus Krefeld und dem Kreis Viersen sowie ein Bauten- und Objektbeschichter erhielten die Prüfungszeugnisse aus den Händen der beiden Prüfungsausschussvorsitzenden Dietmar Seefeldt und Günter Kother. Mit strahlenden und teilweise auch sehr erleichterten Gesichtern nahmen die neuen Gesellen die Lossprechung auf.

„Das Handwerk ist etwas, es schafft etwas und Sie gehören jetzt dazu. Darauf können Sie stolz sein“, betonte Festredner Siegfried Schrempf. Der Vizepräsident der Handwerkskammer Düsseldorf verdeutlichte, dass das Handwerk mit 1,1 Millionen Betrieben und über fünf Millionen Beschäftigten in Deutschland die „Wirtschaftskraft von nebenan“ darstelle.

Dennoch kämpfen die Maler und Lackierer aktuell um qualifizierten Nachwuchs. „Es sind genügend Lehrstellen da, aber es ist schwierig, sie qualitätsgerecht zu besetzen. Viele wissen einfach nicht, wie abwechslungsreich und vielfältig unser Beruf ist“, bedauerte Obermeister Ingo Pawlowski. Der Maler und Lackierer sorgt für Wohnkomfort auf der ganzen Linie. Die Arbeitspalette reiche vom Trockenbau über Gestaltungsputze bis hin zur Dämmung. Und: Facharbeiter werden immer gebraucht.

(StadtSpiegel)