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LMG-Forscher sammeln Preise

LMG-Forscher sammeln Preise
Raúl und Rebecca Welter haben mit Erfolg zum Thema „Künstliche Photosynthese“ experimentiert. FOTO: Unternehmerschaft Niederrhein
Stadt Willich. Abgeräumt hat das Anrather Lise-Meitner-Gymnasium (LMG) beim Regionalwettbewerb Niederrhein „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ in dieser Woche in Krefeld. Mit drei 1. Preisen, einem 2. Preis und fünf Sonderpreisen wurden sechs der acht vorgestellten Arbeiten prämiiert. Ein Riesenerfolg für die Schüler und Betreuungslehrer Claus Thome. Von Lutz Schütz

Insgesamt nahmen 356 Jugendliche den Kreisen Viersen, Kleve, Wesel, Heinsberg, dem Rhein-Kreis Neuss sowie aus Krefeld und Mönchengladbach mit 186 Wettbewerbsbeiträge an dem Wettbewerb teil und zeigten die Ergebnisse ihrer teilweise monatelangen Forschungsarbeit.

Zu den Regionalsiegern, die sich mit ihrem Beitrag für den Landeswettbewerb qualifiziert haben, zählen auch die Lise-Meitner-Schüler Raúl und Rebecca Welter, deren Arbeit zudem als beste interdisziplinäre Arbeit gewertet wurde. Der Elf- und die Zehnjährige haben unter dem Titel „Sonnenenergie und CO2-Recycling: Auf der Spur der künstlichen Photsynthese“ untersucht, welche Möglichkeiten und Schwierigkeiten es bei der künstlichen Photosynthese gibt und was bei der Einführung dieser Technologie besonders wichtig ist.

Bei Experimenten an selbst gebauten Farbstoffsolarzellen stellten sie fest, dass die Photosynthese bei einer Temperatur von etwa 25 Grad am effektivsten war. Zudem fanden sie heraus, dass der Prozess von der Lichtstärke und der Farbe des Lichtes abhängig ist. Mit zwei Graufiltern war die erzeugte Sauerstoffmenge nur halb so groß wie ohne Filter. Bei den Farbstoffsolarzellen hat zudem blaues Licht (nach weißem Licht) die höchste Spannung erzeugt. Für ihre Experimente und deren Dokumentation erhielten die beiden Anrather nicht nur den 1. Preis im Fachbereich Biologie bei „Schüler experimentieren“ und die Qualifikation für den Landeswettbewerb in Essen, sondern auch noch

den Sonderpreis „plus-Mint“, gestiftet vom Verein zur MINT-Talentförderung und der Gisela und Erwin Stick Stiftung.

Mehr über die weiteren Preisträger des Anrather Gymnasiums steht im Artikel „Wenn Bakterien pupsen...“

(Report Anzeigenblatt)