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Land fördert Städte und Gemeinden

Willich. 217 Projekte erhalten in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen Geld aus dem Städtebauförderprogramm. Geld fließt auch nach Willich Von Lutz Schütz

Dafür investieren Land, Bund und die Europäische Union insgesamt fast 261 Millionen Euro. „Das Förderprogramm ist auch für unsere Stadt eine wirksame Hilfe, um die Lebensqualität und das Zusammenleben zu verbessern“, sagt Lukas Maaßen, stellvertretender Parteivorsitzender der SPD Willich. „Mit 946 000 Euro wird damit unter anderem der neue Marktplatz in Alt-Willich ermöglicht“, so Maaßen weiter.

Hendrik Pempelfort, Geschäftsführer der SPD-Fraktion begrüßt die soziale Ausrichtung des diesjährigen Städtebauförderprogramms: „Damit zeigt die Landesregierung einmal mehr, dass sie weiß, wo der Schuh drückt.“ Fast zwei Drittel der berücksichtigten Kommunen befinden sich in schwierigen finanziellen Situationen und brauchen genau diese Hilfe. Auch die inhaltliche Ausrichtung des Programms sei richtig: Der soziale Zusammenhalt wird mit gezielten Maßnahmen in Wohnquartieren gefördert. Zugleich werde so die regionale Wirtschaft unterstützt. Die Fördermittel ermöglichten ein Vielfaches an weiteren Investitionen. Das sei ein gutes und nachhaltigeres Konjunkturprogramm für unsere Städte und Gemeinden. Es verbessere die Attraktivität unserer Städte, ihre Aufenthalts- und Lebensqualität für alle Menschen und helfe denen, die der Hilfe besonders bedürfen.

Dabei bleibe es bei der kommunalfreundlichen Ausgestaltung der Bund-Länder- Hilfen in Nordrhein-Westfalen, denn jeder Bundes-Euro werde mit 1,40 Euro des Landes ergänzt. Die Kommunen müssten 60 Cent beisteuern. Das sei einzigartig in Deutschland: Nach dem üblichen Finanzierungsschlüssel müssten Bund, Land und Kommune jeweils einen gleich hohen Anteil aufbringen.

(Report Anzeigenblatt)
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