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Kothaufen markiert

Stadt Willich. Hundehaufen sind nach wie vor ein großes Problem für die städtischen Gärtner. Darum machen sie mit einer ungewöhnlichen Aktion auf das Thema aufmerksam. Von Lutz Schütz

Dazu erklärt Bernd Kuhlen, Chef der Gemeinschaftsbetriebe Willich (GBW): „Wenn auch grundsätzlich immer mehr Hundehalter eigene Tüten mitführen oder das Angebot der Doggybag-Stationen wahrnehmen, beschränkt sich das Beseitigen der tierischen Hinterlassenschaften im Wesentlichen auf die direkt sichtbaren Bereiche wie Wege und Bürgersteige. Scheinbar gilt diese Aufmerksamkeit hier nicht den Grünanlagen. Wen stört’s da auch?!“

Na – spielende Kinder und die städtischen Gärtner stört’s gewaltig, wenn es alle paar Schritte rutschig unter der Sohle wird. Ganz zu Schweigen, wenn die Schuffel durchschliert oder der Motorfreischneider für besonders beschleunigte Verteilung sorgt. Das ist schon teilweise ganz schön eklig, wenn die Arbeitskleidung nach einem Freischneidedurchgang stark riechend in die Ecke gestellt werden muss.

Hierauf möchten die GBW mit der speziellen Aktion aufmerksam machen. Besonders betroffene Anlagen werden abwechselnd mit kleinen Aufstellern bestückt, die die Vielzahl der Hinterlassenschaften eindrucksvoll sichtbar machen. Kuhlen: „Wir wollen sensibilisieren, nicht anklagen! Nur wenn verstanden wird, wo ein Problem besteht, kann dran gearbeitet werden. Verständnis, nicht unbedingt Verbote bringen uns weiter!“

(Report Anzeigenblatt)
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