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Kaufmannschaft feiert

Kaufmannschaft feiert
Das „Beckie Becker Quartett“ um den Neersener Vibraphonisten Karl-Heinz Becker darf bei der 25. Auflage von „Jazz und Handwerk“ nicht fehlen. Das Quartett spielt am Samstag, 18. April. FOTO: privat
Neersen. Der kleinste Ortsteil von Willich feiert auch seine Feste! Dank der umtriebigen „Neersener Kaufmannschaft heißt es in diesem Jahr zum 25. Mal „Jazz und Handwerk“ rund um Schloss Neersen. Von Lutz Schütz

Als die „Neersener Kaufmannschaft die Veranstaltung unter ihre Fittiche nahm, konnte sie schon auf acht Jahre Gewerbearbeit zurückblicken. Jeder, der eine Rechnung schreiben darf, in Neersen seine Betrieb oder Wohnsitz hat, kann Mitglied werden.

„Jazz und Handwerk“ ist das größte Projekt, das die Kaufmannschaft jedes Jahr stemmt, um den Kunden, Bürgern, Freunden und Auswärtigen Neersen von seiner besten Seite zu zeigen. Die Leistungsfähigkeit der Gewerbetreibenden soll ebenso dargestellt werden wie die Lebensqualität des kleinsten Ortsteils der Stadt Willich.

Daneben engagiert sich die Neersener Kaufmannschaft bei der jährlichen Weihnachtsdekoration, der Unterstützung der lokalen Vereine und der tatkräftigen Unterstützung der Aktion „Willi Wisch“.

In den letzten Jahren ist der Kontakt zu den anderen Werberingen gewachsen. Regelmäßige Treffen verfestigen die Zusammengehörigkeit. Mit Politik, Verwaltung sowie IHK werden gemeinsam Probleme erörtert. Jüngstes Projekt ist die Aktion „Heimatschoppen“ (von der IHK ins Leben gerufen), die im letzten Jahr gut angenommen worden ist und mit einem Aktionstag im September, weitergeführt wird.

Jazz macht einfach gute Laune!

Aber zunächst steht die 25. Auflage von „Jazz und Handwerk“ am 18. und 19. April an. Dafür konnte die Kaufmannschaft wieder drei tolle Jazzformationen verpflichten. Am Samstag, von 14 bis 17.30 Uhr, bringt das „Beckie Becker Quartett“ den „Modern Jazz“ ans Schloss. Vibraphonist Karl-Heinz Becker aus Neersen begeistert mit seiner dynamischen Spielart die Besucher. Zusammen mit Reinhard Schmitz, Querflöte, Peter Eisheuer, Schlagzeug, und Peter Schleußer, Bass, bringt er das Publikum zum Grooven.

Unter dem Motto „Jazz we do“ bietet die „Redhouse Jazzband“ aus Mönchengladbach am Sonntag ihre Interpretation des „Traditional Jazz“ an. Neu arrangiert und frisch vorgetragen von Rolf Kannen, Trompete/Flügelhorn, Reinhold Wagner, Posaune/Gesang, Klaus Geilen, Klarinette/ Gesang, Henrik Lau, Kontrabass, Joos Riksen, Banjo, und Winfried Daniels, Piano.

Um 14 Uhr übernehmen die „The New Savoy Jazzmen“ aus Schwerte die Bühne, hier wird ohne Schnickschnack Dixiland, Swing und Jazz intoniert. Unter der Leitung des Trompeters Rudi Lips werden Waldemar Kowalski, Saxofon, Friederich Kuhlmann, Bass, Markus Lozzari, Schlagzeug, Hanno Riedel, Posaune, und Wolfgang Koppitsch, Banjo, erfrischende Arrangements des Dixi spielen.

(StadtSpiegel)