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Immer mehr Hotspots

Immer mehr Hotspots
Auch am Technischen Rathaus in Neersen am Rothweg hängt bereits ein Internet-Router. FOTO: Michael Pluschke
Stadt Willich. Stadtweit läuft die Installation von kostenlosen Zugriffspunkten für das Internet auf vollen Touren. Von Alexander Ruth

Der W-LAN-Ausbau (W-Lan, Abkürzung für das Englische „Wireless Local Area Network“/ kabelloses lokales Netz) in den Ortskernen ist schreitet immer weiter fort. Ziel ist es, alle Ortskerne mit Hotspots (öffentliche drahtlose Internetzugriffspunkte, die für jedermann zugänglich sind) zu versorgen. Vier Standorten konnten bereits realisiert werden:

· Der Standort Neersen (Minoritenplatz / Technisches Rathaus / Parkplatz Technisches Rathaus) konnte komplett umgesetzt werden.

· Im Ortszentrum Schiefbahn wurden bereits zwei Hotspots installiert. Um eine komplette Versorgung der Hochstraße zu gewährleisten soll ein weiterer Hotspot im mittleren Abschnitt der Hochstraße installiert werden. Hierzu befindet sich die Verwaltung in Gesprächen mit einem Modegeschäft.

· Im Ortszentrum Anrath wurde bereits ein Hotspot am Rathaus installiert. Dieser versorgt die Viersener Straße und den Kirchplatz mit W-LAN. Weitere Hotspots wurden bereits bestellt und warten auf die Installation durch den Werbering. Noch in diesem Monat soll dann auch die komplette Jakob-Krebs-Straße mit kostenlosem W-LAN ausgestattet sein.

· Im Ortszentrum Willich hat man sich auf Wunsch des Werberings Willich für einen W-LAN Ausbau mit Hilfe der Freifunk-Initiative entschieden. In Absprache mit dem Werbering werden dort Einzelhändler und Gaststätten mit Routern der Initiative ausgestattet. Eine flächendeckende Versorgung besteht bereits auf dem Markt und – seit Kurzem – auch auf dem Kaiserplatz.

Die bereits installierten Hotspots werden gut angenommen. Besonders beliebt sind die Hotspots am Rathaus Anrath und am Technischen Rathaus: So haben zum Beispiel im März rund 160 (Anrath) und 240 (Neersen) verschiedene Endgeräte die Hotspots genutzt. Aus der mittleren Login-Dauer zwischen 1,5 bis 2 Minuten lässt sich schließen, dass der Service vor allem dafür genutzt wird, um sich kurz im Internet über etwas zu informieren. Im Technischen Rathaus wird durch eine Beschilderung im Wartebereich der Bauberatung auf den kostenlosen Service hingewiesen. Gleiches ist für die jeweiligen Stadtteil-Rathäuser geplant.

Die Hotspots bieten aber auch Asylbewerbern die Möglichkeit, mit einem internetfähigen Mobiltelefon kostenlos in ihre Heimat zu telefonieren und so den Kontakt zur Familie in der alten Heimat zu halten.

(Report Anzeigenblatt)