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Händler helfen medeor

Händler helfen medeor
Bernd Pastors, Vorstandssprecher von action medeor (links) und Michael Radau, Präsident des Handelsverbandes NRW. FOTO: HV NRW
Niederrhein. Bereits seit September 2015 unterstützt der Handelsverbandes Krefeld-Kempen-Viersen die Arbeit von action medeor. Nachdem diese Spendenaktion großen Anklang bei Händlern und Kunden gefunden hat, ist die Kampagne nun auf ganz Nordrhein-Westfalen ausgeweitet worden. Von Lutz Schütz

Unter dem Motto „Notfall-Pakete für Menschen“ hat der Handelsverband Nordrhein-Westfalen (HV NRW) jetzt eine Spendenkampagne zu Gunsten des Medikamentenhilfswerkes action medeor in Tönisvorst gestartet. Die nordrhein-westfälischen Einzelhandelsunternehmen haben ab sofort die Möglichkeit die Arbeit von action medeor zu unterstützen, indem sie Spendendosen und Informationsmaterial für die gemeinsame Kampagne „Notfallpakete für Menschen“ in ihren Geschäften aufstellen. Mit der Kampagne übernimmt der Verband zusammen mit action medeor Verantwortung dafür, dass Menschen in Notsituationen weltweit medizinisch versorgt werden.

„Der Handel trägt eine hohe gesellschaftliche und soziale Verantwortung und wir haben die Chance jeden Tage viele Menschen persönlich zu erreichen“, sagt Michael Radau, Präsident des Handelsverbandes Nordrhein-Westfalen. „Gemeinsam mit unseren Kunden können wir viel Gutes bewirken“, ist sich Radau sicher, denn schon mit kleinen Beträgen kann die medizinische Versorgung von Menschen in Not verbessert werden.

„Wir sind sehr froh über die Unterstützung der Einzelhändler und ihrer Kunden. Jede Spende hilft, um die Pakete für Menschen in Not zu füllen – beispielsweise reichen sechs Euro für 1.000 Tabletten Schmerzmittel“, bedankt sich Bernd Pastors, Vorstandssprecher von action medeor. „Momentan wird diese Hilfe besonders in Syrien und in den Flüchtlingslagern in Griechenland gebraucht“.

Bereits seit 2012 versorgt action medeor die Menschen in Syrien mit dringend benötigten Medikamenten und medizinischem Material. Insgesamt wurden bereits Hilfslieferungen mit einem Gewicht von 255 Tonnen nach Syrien sowie in die Flüchtlingslager in Griechenland und der Türkei versendet.

(Report Anzeigenblatt)