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Gründerzentren in Ortskernen

Stadt Willich. Mit neuen Gründerzentren die Stadtteile beleben und den Branchenmix in der Stadt Willich stärken, möchte die CDU-Fraktion. Dabei verweist sie auf das Gründerzentrum im Stahlwerk Becker, das sich bewährt hat und einigen Firmengründern ermöglichte, den Sprung in die Selbstständigkeit zu schaffen. Von Lutz Schütz

„Die Stadt Willich braucht Gründer, die ihre Ideen umsetzen und unternehmerisch tätig werden. Das sichert Wirtschaftskraft und belebt die Stadt Willich“, sagt Marion Teuber Helten, Vorsitzende der Frauen Union Willich, die den Vorschlag in der CDU-Fraktion angeregt hat.

Die CDU-Fraktion wird in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses beantragen, dass die Stadt im kommenden Jahr 30.000 Euro in ein dezentrales Gründerzentrum Innenstadt investiert. Damit sollen von städtischer Seite ein oder mehrere Ladenlokale zu einem günstigen Mietpreis zur Verfügung gestellt werden – eine Starthilfe, die bei Erfolg in einen Umzug in ein größeres Ladenlokal münden soll.

Ein Modell könnte sein, in einem Ladenlokal mehrere Gründer anzusiedeln, so dass sich diese die Infrastruktur teilen und gleichzeitig ein attraktiver Angebotsmix entsteht, den ein einzelner Gründer so kaum realisieren kann. Damit würden auch Leerstände verringert, denn gerade kleinere Immobilien in den Zentren sind oft schwer zu vermarkten.

In den Gründerzentren könnten Produktideen und Handelskonzepte getestet werden. Denkbar wären auch Kooperationen mit der Hochschule Niederrhein oder der Fontys Hochschule in Venlo. „Wir möchten in Willich die Mutigen unterstützen, mit ihren Ideen am Markt Fu

ß zu fassen“, sagt Rainer Höppner, CDU-Ratsherr und Mitglied im Aufsichtsrat der Grundstücksgesellschaft der Stadt.

(StadtSpiegel)