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Gefragt: Bio-Möhren

Schiefbahn. Das Bewusstsein der Verbraucher für die Bio-Qualität von Lebensmittel generell – und damit auch für Bio-Möhren – steigt weiter. Von Lutz Schütz

Diese Erfahrung haben Dipl.-Agrar-Ing. Peter Boley (QM-Beauftragter Brocker-Gruppe) und Joachim von Reden (Vorsitzender BIO WEST) auf der Grünen Woche in Berlin gemacht.

Beide haben am NRW-Stand an einem Messetag das Thema Bio-Möhren vorgestellt – die Standbesucher konnten Saft aus Bio-Möhren probieren oder erhielten Bio-Möhren im 1-Kilo-Beutel als Geschenk, um den Geschmack und die Verarbeitung zu Hause auszuprobieren. Außerdem erhielten sie Info-Material zum Möhren-Anbau der Brocker-Gruppe.

Die Brocker-Gruppe aus Schiefbahn ist Mitbegründer der BIO WEST. In dem im Jahr 2000 gegründeten Verband sind 40 Bio-Möhrenerzeuger aus ganz Deutschland zusammen geschlossen.

„Die Grüne Woche als reine Verbrauchermesse ist ein sehr guter Weg, um die Thematik Bio-Möhren bekannt zu machen“, so Boley. Der Marktanteil von Bio-Möhren bei Frischmarktmöhren liegt stabil bei 22 bis 23 Prozent. Die Brocker Gruppe und ihre Partnerlandwirte produzieren derzeit 15 000 Tonnen Bio-Möhren im Jahr, auf einer Fläche von rund 400 Hektar.

Die Besucher am Stand hatten viele Fragen und probierten die Angebote gerne aus: „Insgesamt haben wir etwa 600 Becher Möhren-Saft ausgeschenkt und 100 Kilo Bio-Möhren verteilt“.

(StadtSpiegel)