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Gefahr an der Hochstraße

Stadt Willich. Schlaglöcher im Asphalt, gefährliche Kanten und fehlerhafte Markierungen: Bevor die Radsaison richtig los geht, haben sich Heinz Guntermann, Allgemeiner Deutscher Fahrradclub, Armin Printzen, Verkehrsplaner der Stadt Willich, Toni Zuschlag, Seniorenbeirat, und weitere Senioren aufgemacht, Straßen, Wege und Beschilderungen auf Gefahrenquellen für Radfahrer zu untersuchen. Von Lutz Schütz

Auf der 23 Kilometer langen rund dreistündigen Radtour durch alle Stadtteile wurden zahlreiche unübersichtliche Wegführungen und Gefahrenstellen festgestellt. So machte Mitradler Alfons Gunnemann darauf aufmerksam, dass es an der Ecke Hubertusstraße/Hochstraße in Schiefbahn immer wieder zu Stürzen mit Verletzungen komme. Insbesondere bei Nässe seien die Pflasterbeläge glatt und würden eine extrem vorsichtige Fahrweise erfordern. Ein weiteres Problem seien abbiegende Fahrzeuge, die dem Verkehrsschild „Radfahrer von links“ wenig Beachtung schenken würden. Es fehle eine großzügige rote Markierung für mehr Sicherheit. Diese auffällige Kennzeichnung wurde auch an der Ausfahrt am alten Schiefbahner Rathaus gefordert.

Bei einer Vielzahl von Schutzstreifen für Radwege informierte Armin Printzen darüber, dass diese Markierungen in Tempo 30 Zonen (sicherer Straßenraum für Radfahrer) lägen und keine Bedeutung mehr hätten. Deshalb werden diese Schutzstreifen und Markierungen nicht mehr aufgefrischt.

Positiv sahen die Radler den neu gestalteten Kreisverkehr am Siemensring, der einen reibungslosen Übergang für Radfahrer ermögliche. Anders dagegen sah es beim Kreisverkehr an der Esso-Tankstelle in Alt-Willich aus, dieser Bereich wirkt insgesamt nicht optimal und wartet auf einen Neuanstrich. Auch die Willicher Straße in Schiefbahn konnte mit ihren zahlreichen Aufbrüchen keine Begeisterung erzeugen.

Charly Röttgen, Vorsitzender des Seniorenbeirats, sieht noch reichlich Handlungsbedarf.

(Report Anzeigenblatt)