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Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Stadt Willich. 9. November 1938. Jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden von NS-Organisationen gestürmt und zerstört, Synagogen niedergebrannt und insgesamt 91 Juden getötet. Diese Nacht hat – bis heute – Spuren im Alltag der deutschen Bevölkerung hinterlassen. Von Lutz Schütz

Doch wie sah das Leben nach der Reichspogromnacht eigentlich aus? Wie gingen die Deutschen mit dieser Belastung um? Welche Formen von Widerstand gab es? Welche waren erfolgreich?

Um diese Fragen zu beantworten, lädt der Literaturkurs der Qualifikationsphase 1 des St.-Bernhard-Gymnasiums alle Interessierten ein, am Mittwoch, 18. November, 19 Uhr, in das Forum des Gymnasiums an der Albert-Oetker-Straße 98 zu kommen.

Nachdem die Schüler sich im Unterricht ausführlich mit dem Thema beschäftigt haben, wollen sie die damalige Zeit durch verschiedene Bühneninszenierungen rekonstruieren: Die Besucher erwarten Auszüge aus Tagebüchern von verfolgten Juden, Kabarett und sogenannte Flüsterwitze. Begleitet wird der Abend mit Musik. Der Eintritt ist frei.

(Report Anzeigenblatt)