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Ganz Willich im ASV-Look

Ganz Willich im ASV-Look
Es wird zwar in Reihe und Glied marschiert und manche Schützen schauen auch etwas ernst, aber die Blumen in den Läufen der Holzgewehre signalisieren, dass das Militärische heute in dem Brauchtum eine nachrangige Rolle spielt. FOTO: max
Adenauer Park. Wenn die Meteorologen Recht haben, können sich die ASV-Schützen auf fünf herrliche Schützenfesttage ohne Regen, aber auch ohne neue Hitzerekorde freuen. Das 130. Fest des Allgemeinen Schützenvereins Willich startet am Freitag, 10. Juli, um 19 Uhr im Konrad Von Lutz Schütz

Willich.

Geschmückte Straßenzüge, Fahnen an den Häusern, die Schaufenster der Geschäfte im ASV-Look und natürlich die festlich hergerichteten Quartiere der Schützenzüge zeigen, dass man schon die Stunden bis zur offiziellen Eröffnung, der Open-Air-Veranstaltung rund um den Weiher am Freitagabend im Konrad-Adenauer-Park, zählen kann.

Im Mittelpunkt des 130. Schützenfestes des Allgemeinen Schützenvereins Willich stehen neben den Paraden und Füllhornkorsos sowie den Festbällen im klimatisiertem Großraum-Festzelt auf dem Schützenplatz mit Live-Musik am Samstag, Sonntag und Montag vor allem der Vogelschuss am Sonntag (ab 13.15 Uhr), nach dem der noch amtierende Schützenkönig Toni Linden das Königssilber an seinen Nachfolger übergeben muss.

Bei den Paraden im Ortskern und auf dem Markt werden insgesamt 1092 Schützen in 76 Schützenzügen aufmarschieren, dazu rund 468 Musiker in 13 Musik-Einheiten. Die Vogelträger – fast 30 Kinder – bilden dabei die jüngste aktive Truppe. Erstmals marschieren in diesem Jahr die Züge „Lot ma stonn“ und „Die Willicker“ mit. Zudem hat der ASV zurzeit noch sieben passive Züge, deren Mitglieder sicherlich das Geschehen vom Straßenrand aus ebenso beobachten werden wie die zahlreichen Zuschauer aus der Stadt Willich und den Nachbargemeinden – schließlich gehört das ASV-Fest zu den größten Schützenfesten am Niederrhein.

(StadtSpiegel)
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