| 00.00 Uhr

Fachkräfte für die Pflege

Fachkräfte für die Pflege
Die Projektpartner aus dem Kreis Viersen und aus der Stadt Krefeld bei ihrem letzten Treffen. FOTO: WFG KV
Kreis Viersen. Ein starkes Bündnis im Kreis Viersen und in Krefeld will zusätzliche Fachkräfte für die Pflege gewinnen. Es zeigt auf, welch vielfältige Karrierechancen die Berufsfelder bieten. Von Lutz Schütz

„Karrierewelt Pflege“ – die Fachkräfteinitiative für die Gesundheits-, Kranken-, Heilerziehungs- und Altenpflege im Kreis Viersen und in Krefeld ist am 1. Januar gestartet. Schulabgänger mit und ohne Abitur können mit einer Ausbildung und Studium viel erreichen. Quer- und Wiedereinsteiger haben im Bereich der Pflegeberufe die Möglichkeit, sich neu zu orientieren. Außerdem bieten die Pflegeberufe zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten.

Das Projekt leitet durch unterschiedliche Einstiegs- und Aufstiegswege, die auf einer Internetseite vorgestellt werden. Es werden Laufbahnen von Mitarbeitenden aus der Gesundheits-, Kranken-, Heilerziehungs- und Altenpflege dargestellt, eine Karrierelandkarte schafft zusätzliche Orientierung über örtliche Angebote. Praxisnahe Aktionen wie ein Bar Camp, Kontaktbörsen bei der Arbeitsagentur und Kooperationen mit Schulen gehören ebenfalls dazu. Markenbotschafter werden in der Öffentlichkeit für die Pflegeberufe werben. Das Projekt zeigt außerdem auf, was Arbeitgeber bieten. Eine Plakat- und Hörfunkkampagne soll auf die Berufsfelder aufmerksam machen.

Projektpartner sind insgesamt zehn Arbeitgeber aus Krefeld und dem Kreis Viersen aus den Bereichen Alten-, Kranken-, Gesundheits- und Heilerziehungspflege sowie die Wirtschaftsförderungen Krefeld und Kreis Viersen, die Arbeitsagentur Krefeld und die TÜV Rheinland Akademie. Das Projekt ist auf 18 Monate angelegt und wird von der Konkret Consult Ruhr GmbH aus Gelsenkirchen koordiniert und geleitet.

Das Vorhaben wird zur Hälfte von den teilnehmenden Unternehmen und Institutionen finanziert. Fördermittel des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen sowie aus dem Europäischen Sozialfonds in Nordrhein-Westfalen decken die zweite Hälfte des Finanzbedarfs.

(Report Anzeigenblatt)