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Erstes Notfallpaket gepackt

Erstes Notfallpaket gepackt
Ursula Pickartz (r.), ehrenamtliche Mitarbeiterin von action medeor, und Birgit Felder, Inhaberin von Schuffelen, unterstützen die Spendenkampagne „Notfallpakete für Menschen“. FOTO: medeor
Stadt Willich. Immer mehr Einzelhändler in der Region unterstützen die Spendenkampagne des Einzelhandels- und Dienstleistungsverbandes Krefeld-Kempen-Viersen (EHDV) „Notfallpakete für Menschen“ für action medeor. Mit Hilfe ehrenamtlicher Mitarbeiter von action medeor wurden bereits 250 Spendendosen in Geschäften – auch in der Stadt Willich – aufgestellt. Von Lutz Schütz

„Die Inhaber der Geschäfte sind alle sehr aufgeschlossen und viele machen gerne mit“, erzählt Ursula Pickartz. Die Anratherin ist seit sechs Jahren ehrenamtlich für action medeor aktiv, unterstützt die Aktion und verteilt Spendendosen in ihrem Heimatort. Seit etwa vier Wochen steht auch bei Wäsche, Mieder, Wolle Schuffelen in Anrath eine Spendendose der Kampagne. Inhaberin Birgit Felder kennt action medeor schon lange und unterstützt die Spendenaktion deshalb gerne. „Besonders schön finde ich, dass meine Kunden und ich durch diese Kampagne eine Hilfsorganisation direkt in unserer Nachbarschaft unterstützen können“, betont sie.

Markus Ottersbach, Geschäftsführer vom Einzelhandels- und Dienstleistungsverband, freut sich, dass die Kampagne so gut von den Menschen in der Region angenommen wird. „Wer noch nicht dabei ist, kann gerne noch mitmachen“, so Ottersbach. Jeder teilnehmende Einzelhändler bekommt von action medeor Informationsmaterial über die Arbeit, Flyer über die Kampagne und – natürlich eine Spendendose (Bestellung unter 02156/ 9788209). Außerdem wird action medeor alle teilnehmenden Geschäftsleute zu einem Vortrag und zu einer Führung in das Medikamentenlager einladen.

„Wir sind sehr froh über die Unterstützung der Einzelhändler und ihrer Kunden“, sagt Bernd Pastors, Vorstand von action medeor. „Wir bereiten jetzt das erste Notfallpaket der Kampagne vor. Der Winter naht und verschärft die Situation der Menschen in den Flüchtlingslagern im Nordirak.“

(Report Anzeigenblatt)