| 10.42 Uhr

Erste Schiefbahn-Werkstatt

Erste Schiefbahn-Werkstatt
Seit Jahren ein konfliktreiches Thema in Schiefbahn: Der starke Durchfahrtsverkehr im „verkehrsberuhigten“ Teil der Hochstraße. FOTO: max
Schiefbahn. Heute geht es in die zweite Runde in Sachen Quartiersentwicklung Schiefbahn: Im November stieß die Informationsveranstaltung in der Schiefbahner Kulturhalle auf großes Interesse, jetzt geht es von 18 bis 21 Uhr in der Kulturhalle mit der ersten Bürgerwerkstatt weiter. Von Lutz Schütz

Schon bei der Auftaktveranstaltung zur Quartiersentwicklung war gefragt worden, was die Bürger bewegt – im Positiven wie im Negativen. Projektkoordination Bärbel Blomen: „Dabei kamen Themen wie Mobilität, Bürgerbus, günstiges Wohnen, sicherer Straßenverkehr, eine Fußgängerzone oder ein Pavillon im Park zur Sprache.“

Diese Themen sollen jetzt in der ersten Bürgerwerkstatt zur Entwicklung des Netzwerks Schiefbahn in der Kulturhalle angegangen werden. Mit dabei sein wird Daniela Wothe, die als Quartiersentwicklerin am 1. Januar ihre Arbeit aufgenommen hat. Fördermittel des Bundesministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung stellen eine dreijährige Begleitung des Prozesses sicher. Mit dabei sein werden außerdem die Mitglieder der Lenkungsgruppe als Organisationsteam – „und hoffentlich viele Bürgerinnen und Bürger, die Interesse haben, an der Entwicklung ihres Stadtteils mitzuwirken,“ so Blomen.

In der Bürgerwerkstatt werden anhand gezielter Fragestellungen in Kleingruppen Wünsche und Vorstellungen zu dem jeweiligen Thema ermittelt und dann gemeinsam ausgewertet. Wer selbst an der Umsetzung seiner Themen mitwirken möchte, kann sich in Listen eintragen, die vom Freiwilligenzentrum erfasst werden.

Auch der Termin der zweiten Bürgerwerkstatt steht schon fest. Sie findet statt am Donnerstag, 22. Februar, in den Räumen des SC 08 Schiefbahn. Dann werden Gruppen zu den bereits erarbeiteten Themen gebildet und es wird geplant, wie man sich organisiert. Blomen: „Das ist nicht nur etwas für ältere Bürgerinnen und Bürger – alle Generationen sind gefragt. Von einer guten Infrastruktur und Versorgungssituation vor Ort profitieren alle Bürgerinnen und Bürger.“

(StadtSpiegel)