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Eine Kommune mit Nachhaltigkeit

Stadt Willich. Die „Steuerungsgruppe“ traf sich jetzt zu ihrer ersten Sitzung Von Kellys Grammatikou

In Sachen „Projekt Global Nachhaltige Kommune“ geht es jetzt konkret weiter. Kurze Rückschau: Ende vorigen Jahres hatte sich die Stadt um die Teilnahme am Projekt Global Nachhaltige Kommune beworben; es waren Modellkommunen gesucht worden, die bereit sind, dieses Thema in Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft voran zu treiben. Hintergrund ist der Beschluss der UN-Vollversammlung im September 2015, nach dem das Handeln auf allen Ebenen des Lebens unter den Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit neu definiert werden – von ganz global bis speziell konkret lokal „vor Ort“. Willich war als eine von 15 Modellkommunen in NRW ausgewählt worden – was den Vorteil hat, dass nun unter wissenschaftlicher Begleitung der „Landesarbeitsgemeinschaft 21 NRW“ (LAG 21) bis Herbst 2017 ein Strategiepapier für die Umsetzung der Agendaziele erarbeitet werden kann. Nach diversen vorbereitenden Arbeiten, bei denen es zunächst um eine Bestandsaufnahme und eine Analyse dieser aktuellen Lage sowie die Bildung einen verwaltungsinternen Kernteams ging, steht nun die erste Sitzung des höchsten Gremiums dieses Projektes, der sogenannten „Steuerungsgruppe“, an. Diese setzt sich zusammen aus Vertretern der Politik, Verwaltung und der Gesellschaft: Darunter sind öffentliche Einrichtungen wie Jobcenter, Landwirtschaftskammer, aber auch ehrenamtliche Einrichtung aus dem Stadtgebiet. 25 Personen nehmen an der ersten Sitzung Anfang September teil, die von der LAG 21 moderiert wird: Im Technischen Rathaus sollen erste Grobziele erarbeitet werden. Charly Hübner vom Geschäftsbereich Stadtplanung, der das Projekt städtischerseits betreut: „Bis zum Herbst 2017 wird die Steuerungsgruppe voraussichtlich vier Mal tagen, am Ende soll ein möglichst konkretes Strategiepapier stehen, das letztlich vom Rat der Stadt Willich beschlossen und ins Stadtprogramm aufgenommen werden soll.“

(Report Anzeigenblatt)