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Das war Bowle höchstprozentig: 99,51!

Das war Bowle höchstprozentig: 99,51!
Beim Abbau der Tribühne haben alle mit angepackt - und sei es nur beim Abbau der Plakatständer (von links): Christine Csar, Bernd-Dieter Röhrscheid, Jan Bodinus, Doris Thiel, Brigitte Schwerdtfeger, Bess Dreyer und Sabine Mroch. FOTO: Stadt/Pluschke
Stadt Willich. Die Festspiele 2016 sind Geschichte und Intendant Jan Bodinus zieht eine Erfolgs-Bilanz. Von Kellys Grammatikou

Die Tribüne ist mittlerweile demontiert, die Schlossfestspiele 2016 sind Geschichte – und zwar eine sehr erfolgreiche. Intendant Jan Bodinus, Vereinsvorsitzende Sabine Mroch und Geschäftsführerin Doris Thiel zogen Bilanz: Es war eine Rekordspielzeit, und das trotz nicht optimalen Wetters und starker Konkurrenz: Fußball-Europameisterschaft und Olympische Spiele fanden ja weitgehend zeitgleich statt.

Spitzenplätze...

Zum Zahlenwerk: 23846 Karten wurden verkauft, erstmals seit 1999 also über 23 000 – wobei die absoluten Zahlenvergleiche, wie Vergleiche dies oft tun – schon allein angesichts der unterschiedlichen Zahl der Aufführungen hinken. Aussagekräftiger und ehrlicher für den Erfolg einer Spielzeit oder einer Inszenierung sind die Auslastungszahlen. Und da hat sich die Feuerzangenbowle mit 494 Besuchern pro Vorstellung (500 gehen rein, Auslastung 98,75 Prozent) an die Spitze der Schlossfestspielgeschichte gesetzt, – auf Platz zwei der ewigen Liste gefolgt von der ebenfalls diesjährigen Produktion „Ziemlich beste Freunde“ (469, => 93,75 Prozent).

Intendant Jan Bodinus zeigt sich darüber natürlich hocherfreut, betonte dabei vor allem, dass es gelungen sei, auch viele junge Leute ins Theater zu holen – auf und vor die Bühne. Diesen Weg werde man konsequent weitergehen. Und man habe es, so Bodinus, bei allen heiteren Inhalten auf der Bühne auch geschafft, ernste und schwere Themen zu besetzen – und auch diese Veranstaltungen waren sehr, sehr gut besucht.

Die nächste Spielzeit ist schon terminiert: 18. Juni bis 20. August 2017. Was dann von wem und mit wem gegeben wird, davon hat Intendant Bodinus schon recht konkrete Vorstellungen – die er aber verständlicherweise noch keinem verrät. Ende September wird es hierzu weitere Infos geben. Fest steht allerdings schon jetzt, dass der Erfolgsintendant den Festspielen erhalten bleibt: Wie Vorsitzende Sabine Mroch verriet, hat der Festspielverein den Vertrag von Bodinus, der 2014 bis 2017 abgeschlossen worden war, vorzeitig verlängert: Er bleibt mindestens bis 2020.

(StadtSpiegel)
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