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CDU setzt sich für Radfahrer ein

Willich. Fahrradfahrer sollen auf der Peterstraße ein kurzes Stück gegen die Einbahnstraße fahren können. Von Alexander Ruth

Vor einigen Wochen ist die Einbahnstraßen-Regel auf der Peterstraße in Alt-Willich geändert worden. Das Befahren ist jetzt nur über den Kaiserplatz in Richtung Ortskern erlaubt. Die CDU-Fraktion im Stadtrat möchte jetzt die Durchfahrt für Fahrradfahrer in Richtung Kaiserplatz ermöglichen.

Die Verwaltung soll prüfen, ob es möglich ist, für Fahrradfahrer beide Fahrtrichtungen zwischen Martin-Rieffert-Straße und Kaiserplatz freizugeben. „Für Radfahrer, die in Richtung Ortskern unterwegs sind, würde die Öffnung der Peterstraße mehr Sicherheit bringen, denn die Martin-Rieffert-Straße ist eng und stark befahren“, sagt der Alt-Willicher Thomas Rips, Sachkundiger Bürger der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Willich. „Außerdem sei es für Radfahrer auch möglich, über die Bahnstraße in den Ortskern zu fahren, ebenfalls gegen die Einbahnstraßenregelung für Autos. Damit wäre der Ortskern für Radfahrer aus allen Richtungen gut zu erreichen, so Rips. „In den Willicher Stadtteilen sind die Wege oft kurz und viele Ziele mit dem Fahrrad zu erreichen. Damit viele Menschen das Rad als Verkehrsmittel nutzen, müssen wir das Radfahren so einfach und sicher wie möglich machen“, erläutert Rips.

Die CDU-Fraktion hat ebenfalls beantragt, die Einfahrt in die Peterstraße für Fahrradfahrer zu erleichtern. Dafür soll die Stadt den Bürgersteig an der Kreuzung von Martin-Rieffert-Straße und Peterstraße auf einer Länge von etwa zwei Metern absenken. Eine gesonderte Fahrradspur soll das Einfahren in die Peterstraße erleichtern und noch sicherer machen. Die Fahrradspur soll nach wenigen Metern auf die Peterstraße geführt werden. Dafür müssten die beiden ersten Blumenkübel auf der Pe

terstraße entfernt werden.

(Report Anzeigenblatt)