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Bunter Willkommensgruß

Bunter Willkommensgruß
Bürgermeister Josef Heyes (knieend) mit Irene und Raul Jovino vor der Tür ihres Hauses an der Kehner Straße. FOTO: privat
Stadt Willich. Dass er in Familien freundlich in seiner Funktion als „Ehrenpate“ begrüßt wird, ist Bürgermeister Josef Heyes ja gewöhnt – überrascht war er jetzt dennoch von der Herzlichkeit und der Gastfreundschaft, mit der er von der ursprünglich aus Spanien stammenden Familie Jovino an der Kehner Straße empfangen wurde. Von Lutz Schütz

Hausherrin Irene Jovino hatte es sich nicht nehmen lassen, spanische Spezialitäten für den Gast zu bereiten: Neben einem herzhaften Kartoffel-Omelett („Tortilla de Patatas“) gab es eine Torte („Tarta de Santiago“) – und besonders freute sich Heyes, dass die Kinder mit Kreide einen bunten und freundlichen Willkommensgruß auf die Straße gemalt hatten.

Raul und Irene Jovino leben mit ihren sechs Kindern Elena (10), Lucia (7), Pablo (9), Thomas (6), Maria (3) und dem halbjährigen Marcos in Willich. Seit vielen Jahren gibt es in der Stadt die Tradition, dass der Bürgermeister die Ehrenpatenschaft ab dem fünften Kind einer Familie aus Willich übernimmt – in diesem Falle ist Heyes also Ehrenpate der beiden Letztgeborenen Marcos und Maria.

Heyes hat stadtweit rund 30 Ehrenpatenkinder, die er – so es die Zeit zulässt – auch gerne persönlich zu besonderen Anlässen besucht und zu Festen mit kleinen Geschenken bedenkt: „Kinder bereichern das Leben, eine Familie, besonders eine große Familie, fördert in unermesslicher Fülle die Gemeinschaft und erfüllt jeden einzelnen“, so Heyes in einem Glückwunschschreiben an die Familie Jovino. Apropos große Familie: Mutter Irene Jovino – ihr Mann arbeitet als Wirtschaftsingenieur für eine spanische Firma – empfindet ihre sechs Kinder nun wirklich nicht als etwas Ungewöhnliches: Sie selbst ist das älteste von elf Kindern einer Familie aus der Nähe von Barcelona.

(Report Anzeigenblatt)
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