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Bundeswehr-Depot als Notunterkunft geeignet?

Stadt Willich. Auf Bitte des Fraktionsvorsitzenden der Willicher SPD-Fraktion, Bernd-Dieter Röhrscheid, bei der Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge zu helfen, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Udo Schiefner seine Unterstützung zu. Er hat schon Kontakt mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BlmA) aufgenommen, um Informationen zu bekommen, ob das Bundeswehrdepot an der Krefelder-Straße in Willich für die Nutzung als kurz- und mittelfristigen Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung gestellt werden könnte. Von Lutz Schütz

Es kann nicht sein, dass die Verwaltung in Willich händeringend nach Standorten zur Unterbringung von Flüchtlingen sucht, der Bund aber einen großen Gebäudekomplex nutzt, der zum Teil leer steht und nur begrenzt zur Lagerung von Personalakten der Bundeswehr dient. Hier muss eine Bundesanstalt der in Not geratenen Kommune helfen!“, so Bernd-Dieter Röhrscheid.

Udo Schiefner geht davon aus, dass er zeitnah eine Stellungnahme der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zur Frage einer kurzfristigen Nutzung des Gebäudekomplexes durch die Stadt Willich bekommen wird.

(Report Anzeigenblatt)